Oldenburg

Refugees Welcome: Sportprogramm für Flüchtlinge

Sebastian Banse, David Scholz, Ingo Gerhardt und Micòl Feuchter sind vier von acht Leitern des Projekts Refugees Welcome in Sports an der Uni Oldenburg.

Sebastian Banse, David Scholz, Ingo Gerhardt und Micòl Feuchter (von links) sind vier von acht Leitern des Projekts „Refugees Welcome in Sports“.
Foto: Uni Oldenburg

Anzeige

LzO Immobilienservice

Oldenburg / red / pm – Fußball, Basketball, Tanz und Aerobic – seit Anfang des Jahres bieten acht Studierende der Universität Oldenburg Sportkurse für geflüchtete Menschen an. Mittwochs stehen unter dem Namen „Refugees Welcome in Sports“ verschiedene Ball- und Teamsportarten auf dem Programm. Das Angebot am Freitag richtet sich mit Aerobic und Tanz speziell an Frauen. Das Sportprogramm ist offen für alle Interessierte.

Zweieinhalb Stunden Zeit stehen mittwochs ab 15 Uhr in der großen Sporthalle und freitags ab 16 Uhr im Aktionsraum 1 (Sporttrakt, Uhlhornsweg) zur Verfügung, um miteinander Sport zu treiben, sich kennenzulernen und mit anderen Geflüchteten auszutauschen. Das Angebot in Kooperation mit der Interkulturellen Arbeitsstelle IBIS ist im Gegensatz zu klassischen Sportkursen weniger angeleitet und lässt die Teilnehmer eigene Ideen und Tänze aus ihrer Heimat einbringen. Bis zu 25 Personen nehmen regelmäßig an den Kursen teil.

Die Idee für dieses Sportangebot entwickelten die Studierenden des Fachmasters „Sport und Lebensstil“ im Rahmen eines Projektseminars. Besonders Flüchtlingen fehlt aufgrund ihres Aufenthaltsstatus‘ häufig die Möglichkeit, am organisierten Vereinssport teilzunehmen. Mit diesem Wissen entwickelten die Studierenden ein Sportangebot, an dem alle Menschen kostenlos und ohne Mitgliedschaft teilnehmen können. Das zunächst für zwei Monate geplante Projekt wird so gut angenommen, dass inzwischen eine Verlängerung geplant ist. Dafür stehen die Studierenden bereits in Kontakt mit möglichen Förderern und Partnern.

Vorheriger Artikel

Stadtbibliothek Oldenburg: „Onleihe“ stärker genutzt

Nächster Artikel

Hans Michael Piper als Unipräsident empfohlen