Oldenburg

Plastikfreier Kramermarkt

In zehn Jahren sei der Kramermarkt plastikfrei. Darüber sprach Michael Hempen vor dem Umweltausschuss.

In zehn Jahren sei der Kramermarkt plastikfrei. Darüber sprach Michael Hempen vor dem Umweltausschuss.
Foto: Anja Michaeli

Oldenburg (am) „In zehn Jahren ist auf den Oldenburger Volksfesten Plastik ein Fremdwort“, das versprach Michael Hempen, Vorsitzender des Oldenburger Schaustellerverbandes, in der vergangenen Woche vor dem Umweltausschuss. Tüten, Strohhalme, Becher: Für alle Plastikgegenstände wird zurzeit nach Alternativen gesucht.

Anzeige

Schon jetzt würde Mehrweggeschirr genutzt, wenn es denn ginge, so Hempen. Auf dem Lambertimarkt würden die Schausteller ab diesem Jahr auf Plastikstrohhalme verzichten und für eine abbaubare Alternative sorgen. „Es gibt mittlerweile über acht Anbieter zu sämtlichen Thematiken, die auf dem Kramermarkt zu verpacken sind“, berichtete Hempen. „Wir sind bereit und suchen nun nach praktikablen Lösungen.“ Er betonte, dass der Oldenburger Verband schon immer ein Vorreiter in Umweltfragen gewesen sei und verwies darauf, dass die Schausteller seit zehn Jahren unter anderem auf „Grünen Strom“ und Energiesparlampen setzen würden.

Vorheriger Artikel

Staatstheater: Ein dramatisches Experiment

Nächster Artikel

Kramermarkt: Alles rund um die „fünfte Jahreszeit“

1 Kommentar

  1. W. Lorenzen-Pranger
    21. September 2018 um 11.14

    Zitat: „Tüten, Strohhalme, Becher: Für alle Plastikgegenstände wird zurzeit nach Alternativen gesucht.“

    Das Theater Bremen hat am Tag der offenen Tür in diesem Jahr statt Strohhalmen aus Plastik so eine Art Hohlnudel – ähnlich der Makkaroni, nur etwas dünner und glatt – herausgegeben. Hat prima funkioniert.