Oldenburg

Oldenburg rüstet sich für den Krisenfall

Für die Warnung der Bevölkerung plant die Stadt ein neues Sirenennetz.

Für die Warnung der Bevölkerung plant die Stadt ein neues Sirenennetz.
Symbolbild: ki

Oldenburg (jvs/ki/pm) Die Stadt Oldenburg baut den Bevölkerungsschutz weiter aus. Dazu gehören sechs Anlaufstellen für den Katastrophenfall, ein neues Sirenennetz und Konzepte für Stromausfälle, Ernährungsnotfälle sowie die Ausgabe von Jodtabletten. Feuerwehrleiter Jens Spekker stellte die Planungen im Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen vor.

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Ein zentraler Baustein ist das Leuchtturmkonzept. Die Stadt richtet sechs Anlaufstellen ein, an die sich Bürger/innen im Katastrophenfall wenden können: am Pferdemarkt 14 sowie an fünf Feuerwehrgerätehäusern. Alle Standorte haben bereits eine Notstromversorgung. Die personelle Besetzung steht fest, Schulungen laufen.

Auch der Katastrophenschutzstab wird neu organisiert. Künftig soll ein Drei-Schicht-System mit rund 150 städtischen Mitarbeitenden möglich sein. Erste Schulungen und Übungen haben bereits stattgefunden, weitere folgen.

Sirenennetz und Notfallpläne

Für die Warnung der Bevölkerung plant die Stadt ein neues Sirenennetz. Ein Gutachten hat rund 60 geeignete Standorte im Stadtgebiet ermittelt, überwiegend an städtischen Gebäuden. Die Ausschreibung wird derzeit vorbereitet.

Weitere Planungen betreffen die Ausgabe von Jodtabletten, die Lebensmittelversorgung in Krisenlagen, ein Kraftstoffnotfallkonzept, die Förderung von Hilfsorganisationen und ein Schutzraumkonzept. Ein Ergänzungsgutachten zum Feuerwehrbedarfsplan soll außerdem Szenarien wie einen großflächigen Stromausfall oder den Ausfall der Trinkwasserversorgung untersuchen.

Stadt empfiehlt KATWARN

Die Stadt rät Bürger/innen, auch selbst Vorsorge zu treffen. Dazu gehört die kostenlose Warn-App KATWARN. Sie informiert im Gefahrenfall direkt auf dem Smartphone über Warnungen und Verhaltensempfehlungen.

Während der Hochwasserlage 2023/2024 wurde KATWARN in Oldenburg intensiv genutzt. Die Zahl der registrierten Nutzer/innen stieg in dieser Zeit von rund 33.000 auf mehr als 45.000.

Weitere Informationen gibt es unter www.oldenburg.de/notfall und www.oldenburg.de/katwarn.

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