#nohogesa in Oldenburg
Der VfB Oldenburg sagt #nohogesa bei uns.
Foto: VfB Oldenburg
Oldenburg (am/pm) – Auf die Demonstrationen der „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) in Köln und Hannover mit rechten Parolen und teils schweren Krawallen reagierte jetzt der VfB Oldenburg. Die Verantwortlichen des Vereins verbieten ab sofort das Tragen von Kleidungsstücken und das Zeigen von Schriftzügen mit den einschlägigen Merkmalen.
„Der VfB Oldenburg bekennt sich mit aller Ausdrücklichkeit für Respekt und Toleranz in und um das Marschwegstadion. Hier gehen wir im engen Schulterschluss mit unseren Fans und Zuschauern“, betont Wilfried Barysch, Vorstandsvorsitzender des VfB Oldenburg.
Bislang seien nur wenige Vereine selbst aktiv geworden und hätten das Tragen von „HoGeSa“-Symbolen im Stadion verboten, so der VfB Oldenburg. Nun reihe man sich bei den Vereinen ein, die rund vier Wochen nach den gewalttätigen Auseinandersetzungen ein Zeichen setzen und ihre gesellschaftspolitische Verantwortung eines toleranten und friedlichen Nebeneinanders unterstreichen.
Die seit dem April 2013 gültige Verbotstafel wird ergänzt und umgehend in Kraft gesetzt.
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2 Comments
malu
19. November 2014 @ 19.20
wenn sich die vereine dann auch noch um das problem des salafismus, der mafia, des drogenhandels, des sozialmissbrauchs usw. kümmern, ist ja alles ok.
Karl
19. November 2014 @ 19.18
Da ich keine Fußballspiele besuche, habe ich auch keine Kontakte zur Hoolszene und Mitglied im VfB bin ich auch nicht. Trotzdem geht mir das andauernde Gesülze von Respekt und Toleranz auf den Senkel, welches in meinen Augen für nichts anderes als Feigheit und Wegschauen steht.
Dazu hier noch ein Satz aus einer Rede von Ulrich Wilhelm, Intendant des Bayerischen Rundfunks: Toleranz darf aber auch Grenzen haben, beispielsweise dort, wo die Intoleranz eines Anderen überhand nimmt.