Oldenburg/am/pm – 24 Stunden lang dauerte der bundesweite Blitzmarathon auch für die Oldenburger Polizei. Jetzt zogen die Beamten die Bilanz.

200 Polizeibeamte sowie 20 Mitarbeiter der Kommunen waren an 140 Messstellen an den Geschwindigkeitskontrollen beteiligt. Um 6 Uhr startete die flächendeckende Aktion. Rund 56.000 Verkehrsteilnehmer wurden erfasst.

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Es wurden 1326 Verkehrsverstöße festgestellt, darunter 1250 Geschwindigkeitsmissachtungen. 230 Fahrer waren so schnell unterwegs, dass sie mit einem Eintrag in die Flensburger Verkehrssünderdatei rechnen müssen, vier sogar mit einem Fahrverbot.

Besonders eilig hatte es ein Motorradfahrer auf der Bundesstraße 401 im Landkreis Cloppenburg, der statt erlaubten 100 mit 229 Stundenkilometern fuhr. Innerhalb geschlossener Ortschaften betrug seine höchste festgestellte Geschwindigkeit 94 Stundenkilometer.

Erfreulicherweise lag die Beanstandungsquote an diesem Tag bei 2,36 Prozent der kontrollierten sowie gemessenen Fahrzeuge und somit deutlich unter dem Wert des vorangegangenen Blitzmarathons im Juni dieses Jahres (damals 3,16 Prozent), so die Polizei Oldenburg. „Bei Geschwindigkeitskontrollen kommt es nicht auf den finanziellen Aspekt an. Wir wollen mit der Aktion erreichen, dass sich die Verkehrsteilnehmer mit dem Thema auseinandersetzen und wir dadurch eine Nachhaltigkeit erreichen. Die Ergebnisse zeigen, dass uns dies gelungen ist“, stellte Polizeivizepräsident Dieter Buskohl heraus. Überhöhte Geschwindigkeit sei die Todesursache Nummer eins auf den Straßen, dem wolle die Polizei entschlossen entgegentreten.

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