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Helmut Fokkena, ein Pferdefreund

Wir unterhielten uns mit Helmut Fokkena, Cheforganisator des Oldenburger Pferdemarktes, über seine Begeisterung für Pferde und den Reitsport.

Helmut Fokkena.
Foto: privat

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Oldenburg/am – Der 11. Oldenburger Pferdemarkt findet am Sonntag, 8. September, 11 bis 18 Uhr auf dem Pferdemarkt statt. Veranstalter ist der Reiterverband Oldenburg. Wir unterhielten uns mit dem Cheforganisator Helmut Fokkena über seine Begeisterung für Pferde und den Reitsport in seinen verschiedenen Facetten.

OOZ: Herr Fokkena, Pferde, Reiten als Breitensport und Oldenburg sind kaum trennbar mit Ihrem Namen verbunden. Wie kam es zu dieser Passion?

Helmut Fokkena: Ich bin auf dem Bauernhof meiner Großeltern mit Pferden groß geworden. Heu wenden, Pferde zur Weide bringen und reiten oder mit dem Wagen fahren, alles gehörte dazu. Allerdings bin ich der einzige in der Familie, der diese Liebe zu den Tieren entwickelt hat. Sie dauert bis heute an.

OOZ: Neben den Veranstaltungen und ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit als Vorsitzender der Fördergemeinschaft „Oldenburger Pferdesport e.V.“ haben Sie noch eigene Pferde?

Helmut Fokkena: Ja, von meinem Wohnzimmerfenster aus kann ich meinen beiden Pferden auf der Weide zuschauen. Das eine ist ein Schlesisches Warmblut, ein Arbeitspferd. Das andere ist Klaus – ein Shetlandpony. Es stand bei „Die verkaufte Braut“ dreiundzwanzig Male auf der Bühne des Oldenburgischen Staatstheaters. Außerdem habe ich auf meinem historischen Hof in Butteldorf mehr als 20 Kutschen untergestellt.

OOZ: Zum Thema Kutsche und Helmut Fokkena wurde schon viel geschrieben …

Helmut Fokkena: Über die Oldenburg-Kutsche, das stimmt. Damit habe wir – Gerold und Eva Claußen, das gesamte Organisationsteam und ich – in New York für Oldenburg geworben und sind mit der Steuben-Parade 2006 über die Fifth Avenue gefahren. Ganz aufregend war auch der Umzug des Bundestags von Bonn nach Berlin. Wir haben den letzten Koffer des damaligen Bundestagsabgeordneten und späteren Oberbürgermeisters Dietmar Schütz gefahren. Dort angekommen, setzte sich Gerhard Schröder, zu dieser Zeit Bundeskanzler, zu uns auf den Kutschbock. Darüber wurde weltweit berichtet.

OOZ: Der Tag rund ums Pferd findet in diesem Jahr zum elften Mal statt. Wie kam es dazu?

Helmut Fokkena: Der damalige Oberbürgermeister Dietmar Schütz fragte mich nach meinen Ideen, den Pferdemarkt zu beleben. Die hatte ich schon in meinem Kopf. Es war mir immer Anliegen, Pferde, die in Oldenburg einen besonderen Stellenwert haben, zu fördern. So wurde es dann gemacht. Zwischen 20 000 und 25 000 Besucher_innen kommen jährlich zum „Oldenburger Pferdemarkt“. Wichtig ist mir, dass die Organisation nur durch ein zuverlässiges Team gelingen kann. Und ohne die „Reit- und Fahrschule Oldenburg“ gäbe es keinen Pferdetag.

OOZ: Über das Programm am 11. Oldenburger Pferdemarkt berichten wir in einem weiteren Artikel. Wir danken für das Gespräch.

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