Inflationsrate in Niedersachsen steigt auf 3,0 Prozent
Die Inflationsrate in Niedersachsen hat sich im April gegenüber dem Vorjahresmonat erhöht. Dies teilte das Landesamt für Statistik Niedersachsen am MIttwoch mit.
Mit 3,0 Prozent erreicht die Gesamtteuerung den höchsten Stand seit Dezember, als sie bei 3,7 Prozent lag. Im März lag die Inflationsrate noch bei 2,6 Prozent.
Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im April um 0,7 Prozent.
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Hauptursache für den Anstieg waren die Energiepreise, die im Jahresvergleich um 11,0 Prozent zulegten. Ausschlaggebend waren laut Statistikamt der Irankrieg und die Blockade der Straße von Hormus, die zu erheblichen Preisanstiegen bei Kraftstoffen und Heizöl führten.
Kraftstoffe verteuerten sich um 27,7 Prozent, darunter Diesel um 46,0 Prozent und Superbenzin um 22,4 Prozent. Leichtes Heizöl kostete 69,3 Prozent mehr als im Vorjahr.
Günstiger waren hingegen Erdgas ohne Betriebskosten mit minus 7,8 Prozent, Strom mit minus 3,8 Prozent und Fernwärme mit minus 2,8 Prozent.
Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke stiegen mit 1,5 Prozent unterdurchschnittlich. Besonders teuer wurden Eier mit plus 15,0 Prozent sowie Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren mit plus 7,9 Prozent.
Günstiger waren Speisefette und Speiseöle mit minus 12,9 Prozent, Kartoffeln mit minus 12,4 Prozent und Milch mit minus 7,2 Prozent. Die Dienstleistungspreise lagen um 2,9 Prozent über dem Vorjahresniveau und damit erstmals seit April 2024 wieder unter der 3-Prozent-Marke.
dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur




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