GSG schult Mitarbeitende zu häuslicher Gewalt

Die GSG will Opfern von häuslicher Gewalt in Oldenburg helfen.
Symbolbild: ki
Oldenburg (jvs/pm/ki) Die GSG Oldenburg beteiligt sich am Pilotprojekt „Kein Raum für häusliche Gewalt“. Mitarbeitende mit Kundenkontakt sollen Warnzeichen besser erkennen und Betroffene an Hilfe vermitteln. Das Projekt soll den Zugang zu Schutz erleichtern und die Aufmerksamkeit in den Quartieren erhöhen.
Die Schulungen begleiten Daniela Schoone, Beauftragte für Kriminalprävention der Polizei Oldenburg, und Sabrina Bielefeld von Wildwasser Oldenburg e.V. Die Teilnehmenden lernen, Warnzeichen früh zu erkennen und richtig einzuordnen. Die GSG setzt außerdem auf Aushänge in Treppenhäusern und Quartieren. Neue Mietverträge enthalten künftig eine Anlage mit Hinweisen auf Unterstützungsmöglichkeiten.
Projekt soll Hilfen sichtbarer machen
„Als Wohnungsunternehmen sind wir nah an den Menschen und ihrem Alltag“, sagt Geschäftsführer Daniel Jircik. „Diese Nähe bringt Verantwortung mit sich. Wir wollen dazu beitragen, dass Betroffene Hilfsangebote kennen und dass im Wohnumfeld mehr Sicherheit im Umgang mit dem Thema entsteht.“
Das Pilotprojekt läuft mit 13 Unternehmen in Niedersachsen und Bremen. Es wird vom Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen und Bremen, dem Landespräventionsrat Niedersachsen, der Polizei Niedersachsen sowie dem Verbund der niedersächsischen Frauen- und Mädchenberatungsstellen gegen Gewalt getragen. Eine landesweite Ausweitung ist für das erste Halbjahr 2026 vorgesehen.
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