Gesundheit

Reha-Zentrum Oldenburg erweitert

Nach 20 Jahren wurde das Reha-Zentrum Oldenburg für Anschlussheilbehandlung und Rehabilitation aufgrund der großen Nachfrage erweitert.

Aufsichtsratsvorsitzender Helmut Hartig, Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler, Geschäftsführerin im Reha-Zentrum Karin Vogel, Bauunternehmer Günther Langer und Architekt Detlef Thomsen bei der Schlüsselübergabe.
Foto: Reha-Zentrum

Oldenburg (pm) Vor 20 Jahren hat das Reha-Zentrum Oldenburg für Anschlussheilbehandlung und Rehabilitation bei Herz-, Kreislauf-, neurologischen, orthopädischen und traumatologischen sowie geriatrischen Erkrankungen seine Arbeit für die Patienten in der Region aufgenommen. Es ist nun aufgrund der großen Nachfrage erweitert worden. „Mit dem jetzigen Ausbau bietet das Reha-Zentrum in der Neurologie eine Komplettierung des Angebots“, erklärte Geschäftsführerin Karin Vogel anlässlich der feierlichen Eröffnung.

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Durch die Erweiterung des Reha-Zentrums entstanden 40 neue Arbeitsplätze für Ärzte, Therapeuten und in der Pflege. Die Rehabilitation ist darauf ausgerichtet, Funktionen und Lebensqualität zu erhalten beziehunsweise wieder herzustellen. Dabei stehen Verhinderung von Pflegebedürftigkeit und Rückkehr in eine Selbstständigkeit im Mittelpunkt. Entscheidend ist zudem die transdisziplinäre Zusammenarbeit aller Fachbereiche.

„Die wohnortnahe Versorgung war stets der Motor für das Reha-Zentrum Oldenburg. Im Sinne der Patienten ist das Wachstum des Reha-Zentrums durch den Bedarf in der Region gesteuert worden“, so Karin Vogel. Oldenburgs Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler wies darauf hin, wie stark Oldenburg und die Region durch den weiteren Ausbau des Reha-Zentrums profitieren. Betroffene Patienten und deren Angehörige haben kurze Wege und eine optimale Versorgung.

Es wurden zwei Stockwerke auf zwei bestehende Gebäude aufgesetzt. In der Klinik für Geriatrie entstanden Zimmer für 30 neue Betten sowie die zugehörigen Funktions- und Therapieräume. In der Klinik für Neurorehabilitation stehen insgesamt 25 Betten für die neurologisch schwer betroffenen Patienten der sogenannten Phase C zur Verfügung. Die Aufstockung erfolgte in Massivbauweise, die Konstruktion besteht aus Stahlbeton und Mauerwerk. Die Fassade wurde in Farbe und Gestaltung den bestehenden Gebäuden angepasst.

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