Gegen den Terror

Im Anschluss an die Rede wurden Kerzen angezündet und aufgestellt, Blumen wurden abgelegt.

Im Anschluss an die Rede wurden Kerzen angezündet und aufgestellt, Blumen wurden abgelegt.
Foto: Christian Kruse

Oldenburg (am) – Ein Zeichen gegen den Terror setzten am gestrigen Mittwoch rund 90 Oldenburgerinnen und Oldenburger auf dem Rathausmarkt. Nach einem Aufruf von Julian Brandt trafen sie sich, um der Toten und Verwundeten nach den Anschlägen in Paris und anderen Städten wie Beirut und Bagdad zu gedenken.

Anzeige

Der Oldenburger Julian Brandt ist schockiert von den Anschlägen in Paris. Es sei ihm ein Anliegen gewesen, ein Zeichen zu setzen und hatte deshalb den kurzfristigen Aufruf zum Treffen gestartet. Dass eher weniger Oldenburger daran teilnahmen, fand er nicht weiter schlimm: „Der Gedanke ist ja nicht an irgendwelche Zahlen gebunden.“

Rund 100 Oldenburgerinnen und Oldenburger folgten dem Aufruf ein Zeichen gegen Terror zu setzen.

Rund 100 Oldenburgerinnen und Oldenburger folgten dem Aufruf „Ein Zeichen setzen …“.
Foto: Anja Michaeli

Eine bewegende Ansprache hielt Christian Heinemann: „Was geschehen ist, betrifft nicht nur die Franzosen, nicht nur die 16 Länder, aus denen die Menschen kamen, die Freitagabend in Paris getötet worden sind, es betrifft auch nicht nur die westliche Welt, es betrifft letztlich jeden Menschen auf diesem Planeten – denn Frieden ist nur möglich, wenn solche extremen Formen von Gewalt tabu sind. […] Solche schrecklichen Attentate darf es nicht geben. Nicht in Paris, nicht in London, nicht in Ankara und auch nicht in Beirut, Tel Aviv oder Berlin.“ Heinemann betonte, dass man sich gegen die Spaltung der Gesellschaft positionieren müsse.

Ein Team des Schulfernsehsenders Herbartgymnasium war mit Lennart (16), Fabian (15) und Charlotte (11) auch vor Ort. Sie werden das Thema in ihrer nächsten Sendung, die am Freitag unter www.hgotv.herbartgymnasium.de online geht, ebenfalls aufgreifen. Das war den drei Schülern auch in ihrer Freizeit wichtig. „Das war ein Angriff auf alle, die in einer Demokratie leben“, so Lennart Sahm.

Mehr aus diesem Ressort
OldenburgKramermarkt 2026: Der Lageplan!OldenburgOldenburg und Bremen scheitern mit Bewerbung als ExzellenzverbundOldenburgOldenburg tritt WHO-Netzwerk altersfreundlicher Städte bei
StartseiteKommentieren
Weitere Artikel
NachrichtenSchulze schließt CDU-Zusammenarbeit mit AfD ausNachrichtenMerz schließt Gespräch mit Putin bei G20 nicht ausNachrichtenKonrad-Adenauer-Stiftung: AfD verhält sich verfassungsfeindlichNachrichtenMerz sichert Ukraine umfassende Unterstützung zuNachrichtenBericht: Großunternehmen umgehen Mitbestimmung zunehmendNachrichtenReformdebatte: SPD kontert Blockadevorwürfe aus der Union

Anzeige

StellenmarktJobs in OldenburgAktuelle Stellenangebote aus Oldenburg und der Region.LokalesNachrichten aus OldenburgAlle Meldungen aus der Stadt auf einen Blick.Immer informiertWhatsApp-KanalDie wichtigsten Nachrichten direkt aufs Handy.MenschenOldenburger/in des MonatsJeden Monat ein besonderes Gesicht der Stadt.
Im FokusTopthemenKommunalwahl 2026UOdMVerkehrFilmfest
Social MediaFolge unsFacebookInstagramYouTubeTikTok