Oldenburg

Funkturm auf dem ehemaligen Fliegerhorst wird gesprengt

Der 43 Meter hohe Funkturm auf dem Oldenburger Fliegerhorst muss gesprengt werden.

Der 43 Meter hohe Turm muss gesprengt werden.
Foto: Volkmar Brand

Oldenburg (am/pm) Der Funkturm auf dem ehemaligen Fliegerhorst wird vom Technischen Hilfswerk (THW) am Samstag, 22. September, zwischen 14 und 15 Uhr gesprengt. Der 43 Meter hohe Turm diente zuletzt als Antennenträger für die Telekommunikation. Nun muss er der Bebauung weichen. Aus Sicherheitsgründen muss die Umgebung in einem Radius von 300 Metern geräumt werden. Unter anderem muss ein Flohmarkt zeitlich verlegt werden. Die Alexanderstraße liegt außerhalb der Sicherheitszone.

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Betroffen sind etwa 50 Haushalte. Zirka 200 Anwohnerinnen und Anwohner in den Straßen Mittelweg, Brookweg und Hugo-Eckener-Straße, die innerhalb des Gefahrenbereiches liegen, müssen ihre Wohnungen am Tag der Sprengung spätestens um 13 Uhr vorübergehend verlassen. Als Ausweichquartier steht ihnen ab 11 Uhr die Sporthalle der Grundschule Dietrichsfeld (Liegnitzer Straße 37) zur Verfügung. Das Deutsche Rote Kreuz übernimmt die Versorgung der Betroffenen mit Getränken sowie die Verpflegung der Einsatzkräfte. Der Kleine Bürgerbusch wird bereits ab 10 Uhr gesperrt.

Für Menschen, die aufgrund von Krankheit oder einer Behinderung nicht in der Lage sind, den Bereich selbständig zu verlassen, wird ein Transportdienst angeboten. Der Bedarf kann montags bis freitags über das Service Center der Stadt unter der Telefonnummer 04 41 / 235 44 44 beziehungsweise am Tag der Sprengung über ein eigens geschaltetes Bürgertelefon unter 04 41 / 235 45 00 angemeldet werden. Das Bürgertelefon steht am 22. September im Zeitraum von 10 bis 16 Uhr zur Verfügung.

Das THW wird gemeinsam mit der Polizei kontrollieren, dass sich niemand mehr in der Gefahrenzone befindet. Über die Räumung wird auch per Lautsprecherdurchsagen informiert. Das THW sorgt außerdem dafür, dass der Hauptzugang zum Fliegerhorst-Gelände über die Alexanderstraße, die Zugänge zum Kleinen Bürgerbusch, die Zuwegung über den Mittelweg sowie der Geh- und Radweg am Ende der Hugo-Eckener-Straße gesperrt sind. Die Polizei sichert die Absperrungen und überwacht, dass das Verbot, den Sperrkreis zu betreten, eingehalten wird.

Auch die Sprengung übernimmt das Technische Hilfswerk. Unter fachkundiger Anleitung von Experten des THW wollen die Teilnehmenden eines Lehrgangs der THW-Bundesschule Neuhausen den Funkturm zu Fall bringen. Mit Erdwällen wird ein sogenanntes Fallbett angelegt. Nach erfolgreicher Sprengung können die Anwohnerinnen und Anwohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Läuft alles nach Plan, wird dies gegen 15 Uhr der Fall sein. Bedingung dafür ist aber die Entwarnung, die auf der städtischen Internetseite, über die Warnsystem-App Katwarn (für angemeldete Nutzer), per Rundfunkdurchsage sowie vor Ort durch ein dreimaliges Hornsignal bekanntgegeben wird.

Flohmarkt findet am 23. September statt

Der Flohmarkt des Kindergartens St. Christophorus, Brookweg 30, muss vom 22. auf den 23. September verlegt werden. Zwischen 9 und 12 Uhr (Schwangere ab 8.30 Uhr) findet der Second-Hand-Verkauf von Kinderbekleidung statt. Mehr Infos unter gibt es unter www.second-hand-verkauf-ol.de.

Update, 22. September, 17.34 Uhr

Der Funkturm wurde heute gesprengt.

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