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Katwarn mit erweiterten Funktionen

Das Warnsystem Katwarn informiert auch die angemeldeten Oldenburger über Gefahren wie Hochwasser oder Großbrände. Jetzt gibt es ein Update.

Katwarn ist nach einem Update auch für Windowphones verfügbar.
Foto: Matthias Heyde / Fraunhofer Fokus

Oldenburg (am/pm) Seit 2012 steht das Warnsystem Katwarn auch den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Oldenburg zur Verfügung. Im Gefahrenfall informiert es die angemeldeten Nutzer per Mobiltelefon oder alternativ via E-Mail über Gefahren wie Hochwasser, Bombenfunde oder Großbrände. Für das Gebiet der Stadt Oldenburg werden die Katwarn-Nutzer auch im Falle eines witterungsbedingten Schulausfalls informiert. Seit einem System-Update gibt es einige erweiterte Funktionen.

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Mehr Bildinformationen für Gehörlose

Seit dem System-Update berücksichtigt Katwarn die Bedürfnisse von gehörlosen Menschen noch mehr, indem es mehr Bildinformationen bietet. Gemeinsam mit den Forschern vom Fraunhofer-Institut soll nun untersucht werden, wie die Warnungen von gehörlosen Menschen wahrgenommen werden und welche Funktionen noch sinnvoll wären.

Nutzerspezifische Einstellungen / App für Windows Phones

Das Update umfasst außerdem erweiterte Funktionen, die auf Rückmeldungen der Nutzer basieren. So können Nutzer nun neben dem aktuellen Standort bis zu sieben weitere Orte eintragen, für die sie Warnungen erhalten wollen – zum Beispiel die Wohnadresse, die Kita der Kinder, das Haus der Eltern oder Großeltern, Ferienorte oder die Büroadresse. Darüber hinaus sind deutschlandweite Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ab Stufe rot eingebunden sowie eine Übersicht, welche offiziellen Einrichtungen am Standort des Nutzers an Katwarn angeschlossen sind. Um möglichst vielen Menschen einen Zugang zu diesem Angebot zu ermöglichen, wurde gleichzeitig mit dem System-Update die App neben iPhones und Android Phones erstmals auch für Windows Phones freigeschaltet.

Was leistet Katwarn?

Mit Hilfe des Systems können sich Feuerwehr- und Rettungsleitstellen schnell und gezielt an Bürgerinnen und Bürger wenden und ihnen postleitzahlengenaue Gefahrenwarnungen mit Verhaltensinformationen zusenden. Dies dient im Gefahrenfall als Ergänzung zu den klassischen Warnmechanismen wie Radioansagen oder Durchsagen von Lautsprecherwagen.

Für die SMS- und E-Mail-Version kann man sich mit einer SMS an die Servicenummer 0163 / 755 88 42 mit dem Stichwort „KATWARN“ und der Postleitzahl des Gebietes anmelden, für das Warnungen ausgegebenen werden sollen, also zum Beispiel „KATWARN 26121“ (für das Postleitzahlengebiet 26121); optional wird zusätzlich die E-Mail-Adresse angegeben, also zum Beispiel „KATWARN 26121 hans.mustermann@mail.de“.

Wie die Anmeldung im Detail funktioniert, ist auch unter www.oldenburg.de/katwarn nachzulesen.

Über Katwarn

Katwarn wurde vom Fraunhofer-Institut FOKUS in Berlin im Auftrag der öffentlichen Versicherer entwickelt und wird seit 2011 den Landkreisen und kreisfreien Städten in ganz Deutschland angeboten. In Oldenburg ist das Warnsystem seit September 2012 im Einsatz.

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