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Studentenwerk unterstützt 23.245 Studierende

In Oldenburg sorgt das Studentenwerk mit sechs Mensen täglich für das leibliche Wohl der Studierenden.

Sechs Mensen sorgen täglich für das leibliche Wohl der Studierenden.
Foto: Studentenwerk

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LzO Beratung

Oldenburg (zb/pm) – Exakt 23.245 Studierende hat das Studentenwerk Oldenburg mit seinen knapp 300 Mitarbeitern im Wintersemester 2013/14 betreut. Was alles zu den Aufgaben gehört, geht aus dem jetzt vorgelegten Jahresbericht hervor.

Es sorgt in seinen sechs Mensen und Cafeterien für das leibliche Wohl, vermietet kostengünstigen Wohnraum, betreibt eigene Kitas und bietet in spezialisierten Beratungsstellen Unterstützung in vielen Lebenslagen. Außerdem berät es zum BAföG und bearbeitet die Anträge. Mit all diesen Angeboten gestaltet es die Hochschullandschaft in Oldenburg, Elsfleth, Wilhelmshaven und Emden entscheidend mit.

„Das Studentenwerk Oldenburg hat ein außerordentlich umfangreiches Angebot“, bilanziert Geschäftsführer Ted Thurner und verdeutlicht: „Kein anderes Studentenwerk in dieser Größe in Niedersachsen verfügt über ein vergleichbares Spektrum mit mehreren eigenen Kitas, fundierten Beratungsangeboten und einem innovativen Kulturbereich. Wir erleben eine anhaltend hohe Nachfrage, von einer richtigen Wohnungsnot kann aber nicht gesprochen werden“, beschreibt Thurner die derzeitige Lage.

Mit über 2000 kostengünstigen Plätzen trägt das Studentenwerk deutlich zur Entspannung auf dem Wohnungsmarkt bei. Die durchschnittliche Warmmiete liegt derzeit bei 199 Euro und ist damit für Studierende erschwinglich. Angesichts der auf absehbare Zeit hohen Nachfrage ist es aber mehr denn je geboten, passende Wohnangebote für Studierende zu sichern und neu zu schaffen, meint Thurner. „Hier bemühen wir uns um finanzielle Unterstützung durch das Land Niedersachsen, denn allein ist eine solche Investition kaum zu stemmen“, stellt er klar.

Die Zahl der Studierenden in der Region steigt, die Zahl der BAföG-Empfänger sinkt. „Diese auf den ersten Blick paradoxe Situation ist nicht etwa auf steigenden Wohlstand unter den hiesigen Studierenden zurückzuführen, sondern die direkte Folge der zu lange aufgeschobenen BAföG-Reform“, sagt Thurner weiter. „Einerseits wurden die Fördersätze seit 2010 nicht an die steigenden Lebenshaltungskosten angepasst, andererseits stagnieren auch die Elternfreibeträge.“ Diese Entwicklung verdeutlichen die nun veröffentlichten Zahlen des Studentenwerks. 2011 erhielten 28,4 Prozent der Studierenden im Bereich des Studentenwerks Oldenburg BAföG, im Jahr 2013 waren es nur noch 26,4 Prozent.

„Unsere Aufgabe ist es, besonders denen zu helfen, die mit erschwerten Voraussetzungen umgehen müssen“, beschreibt Thurner die Rolle des Studentenwerks. Dabei spielen die spezialisierten Beratungseinrichtungen eine wichtige Rolle, denn sie stehen den Studierenden bei, wenn persönliche, finanzielle oder gesundheitliche Probleme das Studium schwierig machen oder sogar gefährden. Insgesamt rund 3700 Ratsuchende wandten sich im letzten Jahr an die Berater in der Studienfinanzierungs-, Sozial- und Behindertenberatung sowie an die Psychosozialen Beratungsstellen.

Studentenwerk Oldenburg auf einen Blick

  • Sechs Mensen, eine Cafeteria, drei CaféBars und ein Eiscafé
  • 14 Wohnanlagen und –häuser mit insgesamt 2060 Plätzen
  • Fünf Kinderbetrueuungseinrichtungen mit insgesamt 361 Plätzen
  • Ein Bafög-Amt
  • Drei Psychosoziale Beratungsstellen
  • Jeweils eine Sozial-, Behinderten- und Studienfinanzierungsberatungsstelle
  • Die Studentenwerksbühne „Unikum“ mit angeschlossenem Kulturbüro und dem studentischen Oldenburger UniversitätsTheater (OUT)

Weitere Informationen gibt es unter www.studentenwerk-oldenburg.de.

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