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Zwischen Navigationssystemen und 3D-Stadtmodellen

Geoinformatik-Studierende testeten in Oldenburg verschiedene Navigationssysteme aus der Perspektive von Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern

Geoinformatik-Studierende testeten verschiedene Navigationssysteme aus der Perspektive von Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern.
Foto: Andreas Gollenstede / Jade HS

Oldenburg (zb) Die Jade Hochschule lädt Studieninteressierte am 18. August von 10 bis 13 Uhr zu einem Informationstag über den Studiengang Geoinformatik an der Ofener Straße 16, Raum HB I 21 in Oldenburg ein. Interessierte können an einer Probevorlesung teilnehmen und sich mit Studierenden und Dozenten austauschen. Zudem werden studentische Projekte und Forschungsprojekte vorgestellt wie beispielsweise die Ergebnisse von „WheelMap“.

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Hier haben Geoinformatik-Studierende im Selbstversuch die Oldenburger Innenstadt auf Barrierefreiheit überprüft und fehlende Places of Interest in der Wheelmap-Karte ergänzt. Im 3D-Labor können Studieninteressierte den Übergang von realen Dingen in virtuelle Welten erleben. Anmeldungen für den Informationstag sind bis zum 15. August unter www.jade-hs.de/geoinformatik möglich.

Ohne Geoinformatik gäbe es kein Navigationssystem

Am Multitouchtable im Labor für virtuelle Welten können die Studieninteressierten am Infotag erleben, wie Daten in ein dreidimensionales Modell umgewandelt werden.

Am Multitouchtable im Labor für virtuelle Welten können die Studieninteressierten am Infotag erleben, wie Daten in ein dreidimensionales Modell umgewandelt werden.
Foto: Piet Meyer / Jade HS

„Geoinformatik bietet eine Alternative zur klassischen Informatik – mit sehr viel Anwendungsbezug im Bereich der Geoinformation“, erklärt Studiendekanin Prof. Dr. Ingrid Jaquemotte. „Wir nutzen Geoinformationssysteme um raumbezogene Daten zu verwalten, zu analysieren und zu visualisieren.“ Ohne Geoinformatik gäbe es kein Navigationssystem. „Dass uns eine Frauenstimme auffordert, in 200 Metern rechts abzubiegen, ist ein Verdienst der Geoinformatiker“, erläutert sie. Zudem sind immer genauere und aktuellere Luft- und Satellitenbilder verfügbar. Diese Flut von Informationen zu verarbeiten, zu analysieren und als Dienstleistung anzubieten, ist die Aufgabe der Geoinformatik.

Populäre Anwendungen wie Earth Viewer, Karten im Internet, 3D-Stadtmodelle oder weltweit vernetze Sensorsysteme sind Ergebnisse dieser Anstrengungen. Aber nicht nur Autofahrer und Internetnutzer benötigen Geoinformationen: Kommunen brauchen sie, Telekommunikationsunternehmen, Energieversorger, Ingenieurbüros, Spieleentwickler.

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