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Astrophysik-Nachwuchspreis für Oldenburger Studentinnen

Die Preisträgerinnen des ZARM-Förderpreises: Esther Drolshagen und Theresa Ott.

Die Preisträgerinnen des ZARM-Förderpreises (von links): Esther Drolshagen und Theresa Ott.
Foto: Universität Oldenburg

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Oldenburg (pm) – Theresa Ott und Esther Drolshagen, Physik-Studentinnen an der Universität Oldenburg, haben für ihre Bachelorarbeit einen Förderpreis des Zentrums für Angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation (ZARM) in Bremen erhalten.

Die mit dem 3. Platz prämierte Arbeit, betreut von dem Oldenburger Physiker Prof. Dr. Björn Poppe und von Dr. Detlef Koschny von der Europäischen Weltraumagentur (ESA), beschäftigt sich mit der optischen Messung von Meteoren. Der ZARM-Förderpreis, mit insgesamt 3.000 Euro dotiert, würdigt herausragende Studienabschlussarbeiten in den Gebieten Strömungsmechanik, Mikrogravitation, Raumfahrttechnik, Weltraumforschung und raumfahrtbezogene Umwelttechnik und gilt bundesweit als einer der wichtigsten Nachwuchspreise in diesem Bereich.

Ott und Drolshagen sind innerhalb der vergangenen fünf Jahre die zweiten Studierenden der Universität, die diese Auszeichnung für eine Abschlussarbeit erhalten, die gemeinsam mit der ESA entstand. Für ihre Bachelorarbeit griffen die Studentinnen auf Kamerasysteme zurück, die auf den kanarischen Inseln am Canary Islands Long-Baseline Observatory installiert sind. Mit den erhobenen Daten gelang es ihnen, wichtige Impulse im Bereich der optischen Messung von Meteoren zu setzen: Unter anderem brachten sie, eine permanente, sich durch die Nacht erhöhende Meteor-Rate mit der Erddrehung und der sogenannten Apex-Quelle in Verbindung. Dabei gelang es erstmals, diese sich verändernde Rate zeitaufgelöst nachzuweisen. Zusätzlich haben die Studentinnen erstmals Effekte, die die Sichtbarkeit von Meteoren beeinflussen, mathematisch korrigieren können.

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