Brötje streicht 100 Stellen in Rastede

Brötje streicht 108 Stellen in Rastede.
Foto: Brötje Heizung
Rastede (am/ki/pm) Der Wärmepumpenhersteller Brötje streicht bis Ende 2026 rund 110 Arbeitsplätze am Standort Rastede. Grund ist die Entscheidung des Mutterkonzerns BDR Thermea, die Produktion von Wärmeerzeugern in Deutschland einzustellen und ins europäische Ausland zu verlagern.
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Insgesamt sind rund 200 Beschäftigte bundesweit betroffen.
Produktion wird ins Ausland verlagert
Die Brötje-Muttergesellschaft BDR Thermea richtet ihre Standorte in Deutschland neu aus. Die Herstellung von Wärmeerzeugern soll künftig ausschließlich im europäischen Fertigungsnetzwerk erfolgen. Als Gründe nennt der Konzern nachlassende Nachfrage, starke Konkurrenz und politische Unsicherheit.
Servicebereich soll ausgebaut werden
Rastede soll laut Unternehmensangaben künftig eine zentrale Rolle im Servicebereich übernehmen. Dort würden zentrale Servicefunktionen und die Ersatzteilversorgung für mehrere Konzernmarken gebündelt. In diesem Bereich sollen etwa 40 neue qualifizierte Stellen entstehen, so BDR Thermea in einer Mitteilung.
Sozialverträgliche Lösungen geplant
Insgesamt verlieren in Deutschland rund 200 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz. Brötje kündigte Gespräche mit dem Konzernbetriebsrat an, um sozialverträgliche Lösungen für die Betroffenen zu finden.
Augustfehn nicht betroffen
Der Standort Augustfehn ist von der Neuordnung nicht betroffen. Die dort bereits angekündigte Auslagerung der Heizkörperproduktion bleibt unverändert bestehen.





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