Binnenschiff rammt Eisenbahnbrücke

Erneut rammte ein Binnenschiff die Eisenbahnbrücke in Oldenburg.
Foto: ck
Oldenburg (jvs/ki/pm) Ein Binnenmotorschiff hat am Donnerstagabend, 14. Mai, die Eisenbahnbrücke Oldenburg gerammt. Verletzt wurde niemand. Am Schiff entstanden leichte Schäden an der Schornsteinverkleidung und an der Radarantenne. Die Brücke blieb nach einer gemeinsamen Begehung von Deutscher Bahn und Wasserschutzpolizei unbeschädigt. Der Bahnverkehr musste wegen des Vorfalls nicht gesperrt werden.
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Das Schiff war hunteabwärts in Richtung Elsfleth unterwegs, als die metallene Schornsteinverkleidung die Brückenunterseite berührte. Nach ersten Erkenntnissen schätzte der Schiffsführer die Durchfahrtshöhe oder die Höhe seines Schiffes falsch ein.
Meldung erst zwei Tage später
Den Vorfall meldete der Schiffsführer nicht sofort. Der Verkehrszentrale teilte er ihn erst am Freitag mit — einen Tag nach dem Ereignis. Die Wasserschutzpolizei erfuhr davon erst am Samstag, weil der Schiffsführer eine Vorgangsnummer für seine Versicherung benötigte. Die Behörde leitete deshalb zwei Ordnungswidrigkeitenverfahren ein: eines wegen der fehlerhaften Brückendurchfahrt, eines wegen der verspäteten Meldung. Die Ermittlungen dauern an.
Brücke ohnehin gesperrt
Die Eisenbahnbrücke ist unabhängig von dem Vorfall bis zum 21. Mai für Wartungsarbeiten gesperrt.





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