Niedersachsen richtet Meldestelle für queerfeindliche Vorfälle ein
In Niedersachsen ist eine zivilgesellschaftliche Meldestelle für queerfeindliche Vorfälle gestartet. Das teilte das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung mit.
Das Queere Netzwerk Niedersachsen (QNN) hat dafür die Melde- und Informationsstelle Queerfeindlichkeit (MIQ) eingerichtet, über die Betroffene diskriminierende Erlebnisse oder Angriffe online oder per Telefon melden können.
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Ziel der Stelle ist es, ein genaueres Bild von Ausmaß und Formen der Queerfeindlichkeit im Land zu erhalten. „Viele Vorfälle werden nicht angezeigt und bleiben unsichtbar“, sagte Lisa Kühn vom QNN. Die gesammelten Daten sollen als Grundlage für Präventionsmaßnahmen und politisches Handeln dienen.
Betroffene können auf Wunsch auch zu Beratungsangeboten vermittelt werden.
Die Meldestelle wird vom Sozialministerium gefördert. Sie arbeitet nach eigenen Angaben mit hohen Datenschutzstandards und anonymen Meldewegen.
Ausgewählte, anonymisierte Vorfälle sollen später in einer Chronik auf der Website veröffentlicht werden, um die Bandbreite der Erfahrungen sichtbar zu machen.
dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur





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