Lebensgefährlicher Sattelzug auf A2 bei Braunschweig gestoppt
Die Autobahnpolizei hat bei einer Kontrolle auf der A2 einen Sattelzug aus dem Verkehr gezogen, der in einem lebensgefährlichen Zustand war. Das teilte die Polizei Braunschweig am Donnerstag mit.
Bei dem Auflieger aus dem Jahr 1995 war das Material an tragenden Stellen so stark verrostet, dass es sich mit den Händen abbrechen ließ. Ein Sachverständiger stufte den Zustand als gefährlich ein und untersagte die Weiterfahrt des mehr als eine Million Kilometer gefahrenen Fahrzeugs.
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Die Kontrolle auf der A2 in Höhe der Rastanlage Zweidorfer Holz Nord fand bereits am Montag statt.
Dabei überprüften Beamte des Einsatz- und Streifendienstes gemeinsam mit der Kontrollgruppe Verkehr die Abstände zwischen den Fahrzeugen. Bei elf Fahrzeugen stellten sie mit Messtechnik eine deutliche Unterschreitung des vorgeschriebenen Mindestabstands von 50 Metern fest.
Neben den Abstandsverstößen, die mit Bußgeldern ab 80 Euro geahndet werden, verfolgten die Beamten auch vier Verstöße wegen mangelnder Ladungssicherung.
Unter den nicht gesicherten Transportgütern befand sich auch Gefahrgut. Die Gesamtsumme aller verhängten Bußgelder beläuft sich auf rund 3.000 Euro.
Die Polizei kündigte an, weitere Kontrollen durchzuführen, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.
dts Nachrichtenagentur
Foto: Polizei Braunschweig via dts Nachrichtenagentur





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