Hochschulen entwickeln gemeinsames Bilanzierungstool für mehr Transparenz beim Klimaschutz
Ein neues webbasiertes Bilanzierungstool soll künftig allen Hochschulen in Niedersachsen helfen, ihre Treibhausgasemissionen einheitlich zu erfassen. Das teilte das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz mit.
Entwickelt wurde das Tool im Rahmen des Projekts COUNTS, an dem drei Jahre lang zwölf Hochschulen des Netzwerks HochNiNa unter der Leitung der Universität Oldenburg gearbeitet haben.
Auf der Abschlussveranstaltung im Umweltministerium würdigten Umweltstaatssekretärin Anka Dobslaw und Hochschulstaatssekretär Joachim Schachtner das Projekt. „Wir freuen uns, dass es mit dem COUNTS-Projekt gelungen ist, einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur treibhausgasneutralen Landesverwaltung anzustoßen“, sagte Dobslaw. Schachtner ergänzte: „Das Projekt zeigt, wie Nachhaltigkeit an Hochschulen wirksam umgesetzt werden kann: mit verlässlichen Daten, gemeinsamen Standards und praxisnahen Verfahren.“
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Die niedersächsische Landesverwaltung ist nach dem Klimagesetz verpflichtet, bis 2035 Klimaneutralität zu erreichen.
Die Hochschulen als Teil der Landesverwaltung sollen dabei eine Vorbildrolle einnehmen. Die Universität Oldenburg will das Tool in den kommenden Jahren weiterentwickeln und stellt dafür für zwei Jahre eine Personalstelle bereit.
dts Nachrichtenagentur





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