Binnenschiff leckt nach Eisstoß im Papenburger Hafen
Im Seehafen Papenburg ist es zu einer Gewässerverunreinigung gekommen. Die Wasserschutzpolizei Emden teilte mit, dass am Donnerstagabend gegen 18:50 Uhr Wasser in den Maschinenraum eines 85 Meter langen Binnenschiffes eingedrungen war.
Dabei gelangte ölhaltiges Bilgewasser in das Hafenbecken.
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Der Vorfall ereignete sich während der Beladung des Schiffes mit rund 1.105 Tonnen Torf. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde die Außenhaut des Schiffes vermutlich durch treibendes Eis auf der Ems beschädigt.
Durch ein etwa zwei Zentimeter großes Leck drangen schätzungsweise fünf bis sechs Kubikmeter Wasser ein. Umgehende Maßnahmen verhinderten eine weitere Ausbreitung der Verunreinigung.
Das eingedrungene Wasser wurde abgepumpt und das Leck provisorisch abgedichtet.
Personenschäden gab es nicht, ein Fehlverhalten der Besatzung wird nicht vermutet. Die Verkehrszentrale Ems hat das Auslaufen des Schiffes untersagt, bis die Reparaturen freigegeben sind.
Die Ermittlungen dauern an.
dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur





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