Verbraucherstimmung hellt sich auf

Verbraucherstimmung hellt sich auf

Foto: via dts Nachrichtenagentur

Die Verbraucherstimmung in Deutschland hat sich im aktuellen Monat verbessert. Der spürbare Anstieg des „Konsumklima“-Index sei neben der leicht gesunkenen Sparneigung vor allem auf die deutlich gestiegenen Einkommenserwartungen zurückzuführen, teilten die GfK und das Institut NIM am Donnerstagmorgen mit. Die Konjunkturaussichten entwickelten sich ebenfalls in diesem Monat etwas positiver, während die Anschaffungsneigung nahezu unverändert blieb.

Konkret stieg der entsprechende Index um 2,8 Punkte und liegt nun bei -26,6 Punkten. Für den Vormonat wurde der Wert wie üblich revidiert, auf nunmehr -29,4 Punkte.

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Der Indikator für die Konjunkturerwartungen stieg um 2,4 Zähler auf aktuell -3,9 Punkte – der vierte Anstieg in Folge. „Zwar liegen die Konjunkturaussichten im Spätsommer noch mehr als sechs Zähler unter dem entsprechenden Vorjahresniveau, dennoch zeigt sich mit dem vierten Anstieg in Folge ein leichter Aufwärtstrend“, sagte Rolf Bürkl vom Institut NIM. „So sind auch die Signale aus der Wirtschaft tendenziell positiv. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) hat sich im zweiten Quartal dieses Jahres mit +0,3 Prozent besser entwickelt als erwartet. Die Stimmung in der Wirtschaft ist ebenfalls leicht verbessert: der Ifo-Index stieg zwischen Mai und Juli drei Mal in Folge und auch der Einkaufsmanagerindex signalisiert momentan eine leichte Expansion.“

Im Schlepptau steigender Konjunkturaussichten setzten die Einkommenserwartungen, nach der Verschnaufpause im vergangenen Monat, ihre Erholung im Spätsommer fort. Der Indikator kletterte um 16,2 Zähler und weist nun 1,7 Punkte auf. Das ist der höchste Wert seit einem halben Jahr. Im Februar 2026 wurden 6,3 Punkte gemessen.

Dagegen kann die Anschaffungsneigung nicht vom Anstieg der Einkommensaussichten profitieren. Der Indikator bleibt mit -9,8 Punkten gegenüber dem Vormonat nahezu unverändert. Die Konsumneigung bewegt sich nunmehr seit etwa vier Jahren auf einem Tief um die -10-Punkte-Marke und scheint damit wie festgefroren.

Die Sparneigung hält dagegen auch im Spätsommer 2026 ihr ausgesprochen hohes Niveau. Der Sparindikator sank geringfügig um 1,5 Zähler und weist aktuell 15,5 Punkte auf. Damit liegt die Sparneigung in etwa auf Vorjahresniveau, so die Studienautoren.

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