Japanische Künstlerin Yayoi Kusama mit 97 Jahren gestorben

Foto: via dts Nachrichtenagentur
Die japanische Künstlerin Yayoi Kusama ist tot. Sie starb bereits am 14. August in einem Krankenhaus in der japanischen Hauptstadt Tokio, wie das Yayoi Kusama Museum und die Yayoi Kusama Foundation am Donnerstag bekanntgaben.
Kusama war eine der bedeutendsten japanischen Künstler der Nachkriegszeit. Zwischen 1958 und 1972 lebte sie vorwiegend in New York City, wo viele ihrer bekanntesten Kunstwerke, Aktionen und Happenings entstanden. Besonders charakteristisch für ihre Kunst sind die sogenannten Polka Dots, also farbige Punkte, die sie auf Leinwände, Skulpturen und sogar auf Menschen auftrug.
Am 27. September 2017 eröffnete Kusama in Tokio ihr eigenes Museum. Zudem zählte sie zu den wichtigsten Vertretern der Soft Sculpture. Das sind dreidimensionale Kunstwerke, die aus weichen und flexiblen Materialien hergestellt werden. Dazu gehören beispielsweise Stoff, Fell, Schaumgummi, Plastik, Papier oder verschiedene Fasern. Im Gegensatz zu herkömmlichen Skulpturen bestehen sie nicht aus festen und starren Materialien.
NachrichtenGrünen-Spitzenkandidat bevorzugt Koalition mit Linken
NachrichtenDIW-Chef: Enteignungen wären „schwerwiegender Fehler“
NachrichtenTrading Hub Europe: Gasmangellage im Süden Deutschlands möglich
NachrichtenSPD will Erbschaftsteuerreform noch in dieser Wahlperiode
NachrichtenGrünen-Spitzenkandidat will Wohnungskonzerne enteignen
NachrichtenBeamtenbund: 631.000 Stellen im öffentlichen Dienst unbesetzt
