US-Historiker für Reparationen wegen Sklaverei

US-Flagge, über dts Nachrichtenagentur

Washington (dts Nachrichtenagentur) – Der US-Historiker Max Paul Friedman hat sich für Reparationen wegen Sklaverei ausgesprochen. „Die Nachkommen der Sklaverei leiden heute noch, nicht nur unter dem Erbe der Sklaverei, sondern unter einer ganzen Reihe finanzieller, gesundheitlicher, rechtlicher Benachteiligung, die extrem schädlich sind“, sagte Friedman am Samstag dem Deutschlandfunk. Zum Beispiel sei die Lebenserwartung „in mehrheitlich schwarzen Städten wie etwa Baltimore oder Detroit“ niedriger als in Nordkorea.

„Schuld daran ist ein System der weißen Herrschaft, das sich über die letzten 150 Jahre seit dem Ende des Sklaverei sich immer weiter entwickelt hat.“ Eine ganze Reihe von offizieller Politik und Gesetz habe dazu gedient, sei dafür verantwortlich, „dass heute die durchschnittliche weiße Familie in Amerika zehn Mal mehr Vermögen besitzt als die durchschnittliche schwarze Familie“. Das sei nicht natürlich.

Anzeige

Foto: US-Flagge, über dts Nachrichtenagentur

Mehr aus diesem Ressort
NachrichtenKanada verhängt Zölle von bis zu 50 Prozent auf US-GüterNachrichtenTrump: Alle Minen aus Straße von Hormus entferntNachrichtenCIA-Chef John Ratcliffe offenbar in Moskau
StartseiteKommentieren
Weitere Artikel
NachrichtenVerbraucherzentralen begrüßen Steuer auf zuckerhaltige GetränkeNachrichtenForsa: Mehrheit glaubt nicht an WirtschaftswendeNachrichtenBundesregierung will bei „KI“ aufholen – und Nummer drei werdenNachrichtenBär: „So eng war die Koalition wahrscheinlich nie“NachrichtenKubicki kritisiert Zuckersteuer-Pläne scharfOldenburgHandgemacht-Kreativmarkt kehrt ins OCM zurück
StellenmarktJobs in OldenburgAktuelle Stellenangebote aus Oldenburg und der Region.LokalesNachrichten aus OldenburgAlle Meldungen aus der Stadt auf einen Blick.Immer informiertWhatsApp-KanalDie wichtigsten Nachrichten direkt aufs Handy.MenschenOldenburger/in des MonatsJeden Monat ein besonderes Gesicht der Stadt.
Im FokusTopthemenKommunalwahl 2026StadionneubauCäcilienbrücke
Social MediaFolge unsFacebookInstagramYouTubeTikTok