Verbraucherzentralen begrüßen Steuer auf zuckerhaltige Getränke

Foto: via dts Nachrichtenagentur
Die Verbraucherzentralen haben die Pläne des Bundesfinanzministeriums für eine Steuer für zuckerhaltige Getränke begrüßt.
„Es ist richtig, dass das Bundesfinanzministerium bei der Zuckersteuer keine Ausnahmen für Getränke mit Süßstoffen schaffen will“, sagte Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV). „Für eine gesündere Ernährung müssen alle Getränke einbezogen werden, denen Zucker oder Süßstoffe zugesetzt werden.“
Die Zuckersteuer sei wichtig zur Gesundheitsprävention und dürfe kein Instrument zur Haushaltssanierung sein. „Deshalb sollten die Einnahmen konsequent in die Ernährungsprävention fließen“, so Pop.
Zudem mache eine Zuckersteuer Getränke nicht automatisch teurer. „Hersteller können und sollen den Zuckergehalt ihrer Produkte senken. Genau dieser Anreiz zu gesünderen Rezepturen ist ihr eigentlicher Zweck“, sagte die VZBV-Vorständin.
Das Bundesfinanzministerium hat ein Eckpunktepapier zur geplanten Zuckersteuer vorgelegt. Es sieht vor, auch Getränke in die Steuer einzubeziehen, denen Süßstoffe zugesetzt worden sind. Limonaden, Smoothies, Nektar und getreidebasierte Drinks wie Hafermilch wären von der Steuer ebenfalls betroffen.
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