US-Börsen lassen nach – Kurseinbußen bei Nvidia

New York Stock Exchange (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Die US-Börsen haben am Donnerstag nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 43.240 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,5 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Für den Nasdaq 100 ging es deutlich stärker nach unten – er ging bei 20.551 Punkten 2,8 Prozent niedriger aus dem Handel, während der breiter aufgestellte S&P 500 den Tag mit 5.862 Punkten 1,6 Prozent im Minus beendete.

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Vor allem die am Vortag nach Handelsschluss veröffentlichten Zahlen von Nvidia für das vierte Quartal sorgten am Donnerstag für Gesprächsstoff. Zunächst ging es für die Aktien des Konzerns am Donnerstag klar ins Plus, bevor sie in den roten Bereich rutschten und letztendlich kräftig nachließen.

„Nvidias Zahlen sind nichts anderes als beeindruckend. Das Unternehmen hat die eigenen Prognosen übertroffen und neue Bestmarken in seinen Kernsegmenten gesetzt, allen voran im Data Center“, sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Allerdings hätten die Gewinne die Erwartungen so schwach überschritten wie zuletzt vor zwei Jahren.

„Ein kritischer Punkt, der in der Bilanzpressekonferenz gestern Abend immer wieder thematisiert wurde, betrifft die Auswirkungen der US-Handelspolitik“, fügte Stanzl hinzu. „Während Nvidia alle geltenden Exportkontrollen und Regularien streng einhält, bleibt die zukünftige Ausgestaltung von Zöllen und Tarifen ein Unsicherheitsfaktor.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagabend schwächer: Ein Euro kostete 1,0401 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9614 Euro zu haben.

Der Goldpreis ließ derweil deutlich nach, am Abend wurden für eine Feinunze 2.872 US-Dollar gezahlt (-1,5 Prozent). Das entspricht einem Preis von 88,77 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 22 Uhr deutscher Zeit 73,81 US-Dollar; das waren 1,8 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

dts Nachrichtenagentur

Foto: New York Stock Exchange (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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