US-Börsen knicken vor China-Virus ein – Gold in Euro auf Rekordhoch

Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen sind am Montag aus Sorge vor dem neuen Coronavirus aus China in die Knie gegangen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 28.535,80 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,57 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 3.240 Punkten im Minus gewesen (-1,61 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 8.955 Punkten (-2,03 Prozent).

Anders als im DAX konnten sich im Dow einige Werte wie Wal-Mart oder Pfizer gegen den Trend behaupten. Sie gelten als Krisenfest, oder könnten wie im Falle Pfizer sogar von einem sich weltweit ausbreitenden Coronavirus profitieren. Werte wie Intel oder American Express waren am Ende der Kursliste zu finden, mit Abschlägen über drei Prozent. Sie würden bei einer einbrechenden Weltkonjunktur bluten. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagabend etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,1017 US-Dollar (-0,12 Prozent). Der Goldpreis konnte profitieren und zumindest in Euro gerechnet ein neues Allzeithoch erklimmen. Am Abend wurden für eine Feinunze 1.582,65 US-Dollar gezahlt (+0,69 Prozent). Das entspricht einem Preis von 46,19 Euro pro Gramm, so viel wie nie zuvor.

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Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

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