Union hält islamistische Terrorgefahr für „sehr hoch“
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Mathias Middelberg (CDU), schätzt die islamistische Terrorgefahr nach den Anschlägen in Frankreich derzeit auch in Deutschland als „sehr hoch“ ein. „Das belegt zuletzt der Anschlag in Dresden. Die Behörden zählen gegenwärtig rund 28.000 Islamisten. Etwa 640 davon trauen sie zu, jederzeit einen Anschlag zu begehen“, sagte der CDU-Politiker der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.
Deshalb sei es richtig, „dass wir aktuell die Kompetenzen des Verfassungsschutzes erweitern“. Außerdem werde man das Personal in den Sicherheitsbehörden im kommenden Jahr noch weiter um mehrere Hundert Stellen aufstocken. Unter anderem soll künftig der Zugriff auf verschlüsselte Nachrichten, etwa bei Whatsapp, möglich sein. Auch die Befugnisse zur Überwachung von Einzelpersonen würden erweitert. Vor dem Hintergrund mehrerer Äußerungen führender Linken-Politiker, Islamismus auch von linker Seite schärfer zu bekämpfen, sagte Middelberg: „Es ist überfällig, dass Linke und Grüne ihre ideologischen Scheuklappen beim Thema Extremismus und Kriminalität von Ausländern in Deutschland ablegen.“ Ob sie es ernst meinen, werde sich allerdings „bei konkreten Fragen wie zum Beispiel Abschiebungen zeigen“, so Middelberg.
Foto: Polizei in einer Fußgängerzone, über dts Nachrichtenagentur
NachrichtenFall Hanning: Ex-BND-Präsident Schindler fordert strengere Regeln
NachrichtenLinke fordert Merz nach AfD-Wahl in Sachsen-Anhalt zum Handeln auf
NachrichtenÖkonom fürchtet Schuldenkrise in Frankreich
NachrichtenLungenpest: Lauterbach mahnt Moskau zur Zusammenarbeit mit der WHO
NachrichtenGüler vermutet Stimmen von CDU-Abgeordneten für AfD-Politiker
NachrichtenUS-Börsen lassen nach – Fed-Protokoll deutet Zinserhöhung an

1 Comment
W. Lorenzen-Pranger
1. November 2020 @ 17.19
>Deshalb sei es richtig, „dass wir aktuell die Kompetenzen des Verfassungsschutzes erweitern“.<
Ja, DAS ist eine Gefahr!