Strack-Zimmermann will Erweiterung des KSK-Reformplans

Bundeswehr-Soldat, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) angekündigten Maßnahmen beim „Kommando Spezialkräfte“ gehen der verteidigungspolitischen Sprecherin der FDP, Marie-Agnes Strack-Zimmermann nicht weit genug. „Der große Wurf sind die einzelnen Maßnahmen allerdings nicht. Der große Wurf wäre gewesen, die Spezialkräfte des Heeres, der Marine und der Luftwaffe zusammenzulegen und dem Verteidigungsministerium direkt zu unterstellen“, sagte sie dem Nachrichtenportal T-Online.

Dennoch lobte die FDP-Politikerin die Verteidigungsministerin auch: „Die einzelnen Schritte machen Sinn, beispielsweise, dass eine regelmäßige Gesamtinventur des Materials und der Munition nun stattfinden soll. Ich bin allerdings sprachlos, dass dies bislang nicht passiert ist.“ Über die bislang mangelnden Konsequenzen trotz rechtsextremen Gedankenguts beim KSK erklärte sie: „Führung trägt immer Verantwortung. Dort waren offenbar über Jahre Männer in Verantwortung, die diese Umtriebe nicht ernst genommen oder gar befördert haben.“ Über die bislang ausgebliebenen Konsequenzen für das KSK sagte Strack-Zimmermann, die Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer habe „dieses schwere Paket von ihren Vorgängern und ihrer Vorgängerin von der Leyen übernommen“. Und setzte hinzu: „Die Ministerin muss diese Schlamperei jetzt beenden. Da werden vermutlich noch einige weitere Dinge ans Licht kommen.“ Sie müsse jetzt handeln und stehe jetzt nach Einleitung der richtigen Maßnahmen „natürlich auch unter Bewährung“, denn das Signal müsse sein: „Wir dulden keinen Rechtsextremismus in der Bundeswehr.“

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Foto: Bundeswehr-Soldat, über dts Nachrichtenagentur

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