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SPD-Spitze: CDU spielt in Sachsen-Anhalt mit dem Feuer

Landtag von Sachsen-Anhalt, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Streit um die geplante Ablehnung der Beitragserhöhung für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk durch CDU und AfD in Sachsen-Anhalt hat SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil ein Eingreifen der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer gefordert. „Dass die Bundesspitze dazu schweigt, ist kein gutes Zeichen“, sagte er dem „Tagesspiegel“ (Montagsausgabe).

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„Die CDU spielt mal wieder mit dem Feuer und bereitet wenige Monate nach der Schande von Thüringen nun in Sachsen-Anhalt die nächste Kooperation mit der AfD vor.“ Klingbeil warf der CDU in Sachsen-Anhalt vor, sich gegen ihren eigenen Ministerpräsidenten Reiner Haseloff zu stellen und gemeinsam mit der AfD neue Mehrheiten zu suchen. Das stehe „für einen absoluten Dammbruch“, so der SPD-Generalsekretär.

Foto: Landtag von Sachsen-Anhalt, über dts Nachrichtenagentur

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3 Kommentare

  1. W. Lorenzen-Pranger
    30. November 2020 um 11.20

    Für was soll der Kunde Rundfunkhörer und Fernseher denn auch mehr bezahlen? Die journalistischen Leistungen sind mittlerweile mäßig (Zitat eines Kritikers im Internet, dereinst Redakteur der Nachrichten im „Ersten“: „Die Tagesthemen sind inzwischen reine Regierungspropaganda. Wenn sie die Wahrheit wissen wollen, sehen sie sich die Satire-Sendung „Die Anstalt“ im ZDF an.“)
    Filme gibts nur noch Krimis mit stets der selben kleinen Handvoll Schauspielern – oder „Rote Rosen“ und Co., Kitsch, nicht auszuhalten, am Fließband produziert.(Verspätung am Set pro Minute fünf Euro!) Schlecht bezahlt sind die alle trotzdem.
    Was soll das alles noch? Das alles soll so viel kosten? Wo bleibt das Geld? In der Verwaltung diese Jammmers? Ich kenne Solo-Darsteller, außer zu „Corona-Zeiten“ stets auf Tour, deren Niveau um Klassen besser ist – und die fast oder auch ganz alles allein können (müssen).

    • Markus
      30. November 2020 um 22.24

      Wo das Geld bleibt? In den Vorständen und Chefetagen, die Gehälter der Verantwortlichen sind geradezu obszön hoch. Dazu Verschwendung und Kungelei mit Produktionsfirmen, die i.d.R. den Verantwortlichen gehören.

      • W. Lorenzen-Pranger
        1. Dezember 2020 um 8.49

        Also. Ich hab Mal einen Auftrag für die Produktionsfirma „Televersal“ (für ZDF / Kika) angenommen. Ein halber Drehtag – und es gab dann Ärger wegen fünfzig Euro „zuviel“ Gage im Vertrag! 🙂