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SPD-Fraktionsmanager will an Verbrenner-Aus festhalten

via dts Nachrichtenagentur

Aus der SPD kommt Widerspruch zur Forderung von CSU-Chef Markus Söder, das Verbrenner-Aus in der EU 2035 zu kippen.

Der erste parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Dirk Wiese, sagte den Sendern RTL und ntv, dass die Autobauer Planungssicherheit bräuchten. „Wenn wir immer wieder Diskussionen führen über Jahreszahlen, über Daten, dann sorgt das für Unsicherheit letztendlich auch in der Branche.“ Bereits jetzt ermöglichten die EU-Regeln, auch nach 2035 Autos mit Verbrennungsmotoren zuzulassen, wenn sie beispielsweise mit E-Fuels betrieben werden. Zu Söders Vorstoß sagte Wiese: „Ich rate zu etwas Zurückhaltung an der Stelle.“

Die Automobilmesse IAA zeige, dass die deutschen Hersteller immer mehr elektrische Modelle auf den Markt bringen, die für die breite Masse bezahlbar seien. „Wenn jetzt wieder Unsicherheit kommt, dann wird der Markthochlauf nicht funktionieren.“

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dts Nachrichtenagentur

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. Markus
    8. September 2025 um 12.36 — Antworten

    Immer diese Ewig-Gestrigen, die krampfhaft und wahrscheinlich gut bezahlt von der Fossillobby an dieser völlig veralteten und viel zu anfälligen Technik festhalten wollen. So ein Verbrennungsmotor hat viel zu viele Teile, die frühzeitig ausfallen können und auch werden. Die Mär von den langlebigen Dieseln, die immer erzählt wird – das war mal, so vor 50 und mehr Jahren. Ein grossvolumiger Strich-Achter hat durchaus die Chance auf einen sechsstelligen Tacho, aber mein letzter Premium-Verbrenner, ebenfalls ein Diesel (CDI) mit einem dreizackigen Stern, hatte nach nicht einmal 70.000km sein Ende erreicht. Ein kapitaler Motorschaden legte ihn lahm, Garantie war keine mehr drauf, von Kulanz hat der Hersteller auch nichts gehört und so kam das Teil dann als wirtschaftlicher Totalschaden (Austauschmotor samt Einbau hätte wesentlich mehr Geld gekostet als der Wagen noch wert war) auf den Schrottplatz. Der Nachfolger, ein Stromer (BEV), hat jetzt nach gut 10 Jahren und etwas über 200.000km immer noch seine ca. 500km Reichweite, ausser Verschleissmaterial (Reifen, Wischergummis etc.) musste noch nichts getauscht werden. Die Bremsbeläge wurden prophylaktisch (!) nach jeweils 80.000km getauscht, bevor sie wg. Nichtbenutzung vergammeln – meist bremst man ja mt dem Motor. So entspannt bin ich noch mit keinem Verbrenner gefahren. Und so preiswert (Laden vom eigenen Dach) auch nicht.

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