Schwerdtner verteidigt eigene Regeln im Umgang mit Antisemitismus

Schwerdtner verteidigt eigene Regeln im Umgang mit Antisemitismus

Foto: via dts Nachrichtenagentur

Die Parteivorsitzende der Linken, Ines Schwerdtner, hält es für legitim, dass die Berliner Linke eigene Regeln für ihre Politiker im Umgang mit Antisemitismus aufstellt.

„Ich will jetzt gar nicht so eingeschnappt wirken, aber andersherum würden wir das jetzt niemals von den Grünen oder der SPD verlangen“, sagte Schwerdtner dem Podcast „Machtmenschen“ des „Focus“. „Steffen Krach hat gerade ein Verfahren anhängig. Die Staatsanwaltschaft war bei ihm. Da könnten wir jetzt auch sagen: Bis das nicht geklärt ist, darf der Mann nicht mehr mitverhandeln.“

Anzeige

Die Staatsanwaltschaft Hannover führt seit September strafrechtliche Ermittlungen wegen Korruptionsverdachts gegen den Berliner SPD-Landeschef Krach. Schwerdtner reagierte damit auf die Frage, warum man die Berliner Linksfraktion und Vanessa Emde eine ähnliche, aber andere Antisemitismus-Erklärung unterschreiben ließ als jene, die zuvor mit Grünen und SPD ausgearbeitet wurde. „Das Papier davor ist ein Kompromisspapier und wir können doch für uns eigene Regeln machen“, so Schwerdtner.

Sie halte es für falsch, den politischen Konflikt nun an einzelnen Personen auszutragen. Sie wolle stattdessen darüber sprechen, wie man, jenseits von Bekenntnissen, jüdisches Leben in Berlin schützen könne. Die Debatte um die neu gewählte Berliner Linken-Abgeordnete Vanessa Emde hatte während der Sondierungen für Kritik von der SPD und den Grünen gesorgt. Medienberichten zufolge soll Emde im Mai 2026 gesagt haben, es gebe kein Existenzrecht für Staaten, sondern nur für Menschen.

Mehr aus diesem Ressort
NachrichtenBericht: Merz plant KI-Partnerschaft mit NvidiaNachrichtenDax legt zu – Technologiewerte unter DruckNachrichtenBundesverfassungsgericht: Reiche muss Video gegen Linke löschen
StartseiteKommentieren
Weitere Artikel
NachrichtenKarlsruhe: Reiche muss Instagram-Post gegen Linke löschenNiedersachsenBundespolizei sucht Zeugen nach Steinwürfen auf Züge bei Salzgitter-RingelheimNachrichtenStudie: E-Auto-Boom macht CO2-Grenzwerte für 2030 erreichbarKulturMC Rene stellt autobiografisches Buch vorNachrichtenTrump sagt Livestream von Hinrichtung abNachrichtenDigitale Identität: Bundestag macht Weg für EUDI-Wallet frei

Anzeige

StellenmarktJobs in OldenburgAktuelle Stellenangebote aus Oldenburg und der Region.LokalesNachrichten aus OldenburgAlle Meldungen aus der Stadt auf einen Blick.Immer informiertWhatsApp-KanalDie wichtigsten Nachrichten direkt aufs Handy.MenschenOldenburger/in des MonatsJeden Monat ein besonderes Gesicht der Stadt.
Im FokusTopthemenKramermarktUOdMVerkehr
Social MediaFolge unsFacebookInstagramYouTubeTikTok