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Scholz: Keine Staatshilfen für Unternehmen mit Dividendenauszahlung

Olaf Scholz, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat Staatshilfen in der Coronakrise für Unternehmen mit Dividendenauszahlung ausgeschlossen. „Die Vorgaben sind klar: Wer einen Kredit bekommen will aus den KfW-Hilfsprogrammen, darf keine Gewinne oder Dividenden ausschütten. Und bei den Boni-Zahlungen sehen wir ebenfalls strikte Regeln vor, das wäre sonst niemandem zu vermitteln“, sagte Scholz der „Bild am Sonntag“.

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Foto: Olaf Scholz, über dts Nachrichtenagentur

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13 Kommentare

  1. Sonja Breuer
    26. April 2020 um 6.46

    Ach Herr Scholz, wieder mal zu kurz gedacht! Mit ideologischem Furor und vernebelter Sicht , tiefengenetisch klassenkampfkrampfig die bösen Anleger schädigen! Die Parasiten, die Zecken, die ohne Arbeit das Blut der anderen trinken…Was meinen Sie denn, was jetzt passieren wird? Denkbar ist zweierlei: die Anleger flüchten aus den Aktien dieser Firmen, diesen Schaden können Sie mit Ihren bereits heute überforderten Staatshilfen gar nicht auffangen, damit potenzieren sie die Misere dieser Firmen ..und/oder die Anleger bleiben weil die Firmen auf Staatshilfen verzichten, damit schädigen Sie die Firmen und die Arbeitsplätze gravierend. Ach! Der Hass der Ihnen im Gesicht steht ist so unübersehbar und er verhindert kluges, ausgewogenes Handeln, in Ihrem Fall Herr Scholz sogar auf höchster Ebene. Besonnenes Handeln dürfen wir als Bürger aber von unserem Finanzminister erwarten, nicht wahr? Wie wäre es denn mit einer Dividendenabsenkung UND gleichzeitig mit Staatshilfen? Einem graduierten Schaukelmodell? Das Wörtchen UND ist hier gefragt, nicht ENTWEDER – ODER. Aber UND und hier sind wir auch schon wieder bei der Geschlechterdifferenz angelangt, ist eben nicht als männlich STARK konnotiert. ENTWEDER- ODER, in diesem Gefühlsraum atmet und ernährt sich der freie und starke Mann! Und viele Männer , haufenweise konzentriert in den Machtgeneratoren dieser Erde, zerstören mit dieser ENTWEDER- ODER Strategie die Welt.

    • Karl-Heinz S.
      29. April 2020 um 16.08

      Aus Steuermitteln Dividenden verlangen – wie krank ist das denn?

    • Olaf Schulz
      30. April 2020 um 13.56

      Lass mich raten: Du besitzt Daimler Aktien?
      😂😂😂

  2. Thomas Neußer
    26. April 2020 um 7.57

    Was soll man zu so solchen Äußerungen schon sagen? Wenn man keine Ahnung von Wirtschaft hat und einem die Wähler weglaufen, dann bringt man sich mit kommunistischem Gedankengut in Stellung.
    Wann kommt endlich die Zeit, wo bei Wahlen, die Parteien, die gewählt werden möchten, eine Aufstellung der zukünftigen Kabinettsmitglieder mit Befähigungs Zeugnis vorlegen müssen?
    Einfach nur noch zu kotzen! Wenn diese Richtung eingeschlagen wird- tschüss Deutschland!

    • Vincent R
      26. April 2020 um 14.50

      Herr Neußer, wenn ein sozialdemokratischer Finanzminister zur Abwechslung Ansätze einer sozialdemokratischen Politik erkennen lässt, dann wundert es mich doch sehr, dass Sie direkt die diffuse Kommunisten-Keule auspacken. Und wenn Sie Deutschland wirklich verlassen wollen: Gehts dann etwa in die USA, wo Dividendenausschüttungen etc. sicher weiter erlaubt sind, die Gesundheitslage aufgrund des unkoordinierten und wirtschaftsfokussierten Krisenmanagements allerdings völlig außer Kontrolle gerät? Ein wenig Demut gegenüber den Entscheidungsträgern, auf deren Schultern momentan sehr große Verantwortung lastet, wäre angebracht. Kritik wiederum ist natürlich immer wichtig; Ihr Kommentar lässt aber keine sachliche Auseinandersetzung erkennen.

    • W. Lorenzen-Pranger
      26. April 2020 um 15.15

      „…eine Aufstellung der zukünftigen Kabinettsmitglieder mit Befähigungs Zeugnis vorlegen müssen?“

      Leute, die wirklich fähig sind, gehen nicht in die Politik.

    • Olaf Schulz
      30. April 2020 um 13.57

      Lass mich raten: Auch Du besitzt Daimler-Aktien?
      😂😂😂

  3. Marja Winken
    26. April 2020 um 12.51

    Endlich mal richtig gedacht. Erst den eigenen Teller vollmachen und dann die Staatsknete kassieren. Die Gewinne in die eigenen Taschen und die Verluste soll ich als Steuerzahler zahlen. Frau Breuer und Herr Neußer- jetzt verzichten sie mal oder vielleicht ziehen sie ja doch lieber weg aus Deutschland. Asoziale haben wir ja schon genug.

  4. Wolfram Meininger
    26. April 2020 um 13.57

    Nun auch hier hat die Medaille zwei Seiten. Einerseits wäre es dem Deutschen Steuerzahler nur schwer vermittelbar wenn mit Steuergeldern subventionierte Kredite an Unternehmen ausgezahlt werden und dann Dividenden an ausländische Investoren ausgezahlt würden. Nach meinem Dafürhalten wäre es besser gewesen diese Kredite mit variabler Laufzeit und progressivem Zins auszugestalten. Dies hätte einen Anreiz gegeben im Zweifelsfall auf Dividenden zu verzichten und die Kredite möglichst schnell zu tilgen.

  5. Victor Elsäßer
    26. April 2020 um 15.30

    Es werden seit Jahrzehnten Gewinne Privatisiert und Verluste sozialisiert!! Eines muss uns doch klar sein: Die Dividenden sind Gewinne!! Gewinn = Ertrag – Aufwendungen. Ergo so werden gewinne sichert und Verluste der Gemeinschaft übertragen!!! Ergo Krise = keine Dividenden!!!

  6. Hermann Hess
    26. April 2020 um 16.53

    Es ist schon spannend, dass keiner mehr etwas verdienen darf, Parlamentarier aber nicht einen Cent in Ihren steuerfreien Bezügen nachgeben. Leider fehlt unseren Politikerinnen und Politikern unisono die Weitsicht. Das wird sich rächen. Für uns. Nicht für Parlamentarier… im Zweifel wird Geld gedruckt, um alle zu bezahlen… Düstere Zeiten…

  7. Winulf Behrend
    26. April 2020 um 17.50

    Danke, HerrScholz.
    Frau Breuer, Herr Neßer, wenn Ihnen im Verlauf der Krise noch immer nicht auffiel, wie schwer der Abbau des Sozislstaates und die Globalisierung auf unseremSystem lastet und nur eine Umkehr uns eine selbständige verantwortungsvolle Zukunft bringen kann, tun Sie mir leid. Ich freue mich jedoch auf Ihre Auswanderung. Nehmen Sie bitte viele Gesinnungsgenossen mit.

  8. Chris
    26. April 2020 um 19.39

    Naja, mal wieder ein typischer Olaf Scholz Gedanke.
    Kleines Gedankenexperiment:
    Wir zahlen unsere Steuern nicht mehr monatlich, sondern erst nach Ablauf eines Jahres und dann rückwirkend. Im letzten Jahr haben wir alle super verdient und Gewinne erwirtschaftet. Nun, zu Beginn des neuen Jahres brechen unsere Gewinne weg. Naja, nicht so wild. Ich entscheide einfach, dass ich meine Steuern rückwirkend doch nicht mehr bezahlen möchte. Super Sache!
    Wie fühlt sich das an? Das ist ein ähnlich tolles Konzept wie Verluste zu versteuern – ein anderer genialer Opaf Scholz Gedanke.

    Eine vielleicht interessante Lösung in der heutigen Situation ist es, dass es KfW-Kredite für Unternehmen gibt, diese jedoch mit zukünftigen Dividenden (nicht vergangen Dividenden) und Anteilsoptionen zurückzuzahlen. Dies könnte man langfristig sogar als Vehikel zur Absicherung der Rentenkassen nutzen.

    Ich habe gehört, dass das in Norwegen recht gut funktioniert…