Nachrichten

Scholz gegen verpflichtende Einführung gendergerechter Sprache

Olaf Scholz, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat sich gegen eine Verpflichtung zu gendergerechter Sprache im staatlichen Einflussbereich ausgesprochen. „Ich glaube nicht, dass wir solche Pflichten auferlegen sollten und umgekehrt auch keine Verbote aussprechen“, sagte er bei einer Veranstaltung der „Zeit“.

Anzeige

Der persönliche Sprachgebrauch sei eine individuelle Entscheidung. Er sei sich sicher, dass sich bereits durch eine breite Diskussion über diese Thematik etwas im Blick der Bürger auf die Gesellschaft verändere, so Scholz. Den Vorstoß des CDU-Politikers Friedrich Merz, gendergerechte Sprache in staatlichen Institutionen zu verbieten, finde er „peinlich“.

Foto: Olaf Scholz, über dts Nachrichtenagentur

Vorheriger Artikel

EU-Vize: Erste Auszahlungen aus Wiederaufbaufonds an 10-15 Länder

Nächster Artikel

Ökonomen warnen vor Erstarken der AfD in Sachsen-Anhalt

Keine Kommentare bisher

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.