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Satellitendaten zeigen Veränderung der globalen Wasserspeicherung

via dts Nachrichtenagentur

Satellitendaten zeigen eine deutliche Veränderung der globalen Wasserspeicherung – insbesondere auch in Europa. Es gebe eine drastische Zunahme der von Trockenheit betroffenen Flächen, meldet das GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung in Potsdam unter Berufung auf Satelliten-Daten.

Allein Deutschland habe zum Jahresende 2025 ein Defizit von rund 25 Milliarden Tonnen Wasser im Vergleich zum Mittel seit 2002 aufgebaut. Weltweit hat sich die Fläche mit normaler Wasserspeicherung seit 2009 von 75 Prozent auf knapp ein Drittel im Jahr 2025 verringert. Diese Entwicklung sei vor allem auf die Zunahme trockener Gebiete zurückzuführen, deren Anteil sich mehr als verdreifacht habe.

Während Afrika eine Zunahme der Wasserspeicherung verzeichnete, zeigte sich in Europa und im Nahen Osten eine Abnahme. Besonders betroffen ist die Arktis durch die Gletscherschmelze.

In Deutschland ist seit 2018 eine anhaltende Trockenheit zu beobachten, die sich nur 2024 kurzzeitig durch überdurchschnittliche Niederschläge erholte. Im Jahr 2025 lagen die Niederschläge jedoch erneut unter dem Durchschnitt, was zusammen mit erhöhter Verdunstung zu einer weiteren Verringerung der Wasserspeicherung führte.

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dts Nachrichtenagentur

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