Regierung schließt Wasserstoff-Partnerschaften mit Diktaturen aus
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Wasserstoffbeauftragte der Bundesregierung, Stefan Kaufmann, hat sich gegen eine Zusammenarbeit mit Diktaturen ausgesprochen. „Wir wollen keine Partnerschaften mit diktatorischen oder autokratischen Systemen“, sagte er den Zeitungen der „Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft“ (Samstagausgaben). Beim Wasserstoff betrachte Deutschland auch die politische Situation vor Ort: „Wir haben beim Wasserstoff ganz andere Möglichkeiten als beim Öl. Ausreichend Wind und Sonne finden wir ja an vielen Orten auf dem Planeten.“
Beispielhaft nannte der CDU-Politiker Tunesien als möglichen Partner. Durch die Zusammenarbeit könne Deutschland auch helfen, die noch junge Demokratie dort zu stabilisieren. „Wir wollen ja nicht nur die Energie dort einkaufen, sondern auch Anlagen bauen, Expertise aufbauen und so zu dringend benötigten Arbeitsplätzen und Wohlstand im Land beitragen.“
Foto: Wasserstoff-Behälter, über dts Nachrichtenagentur
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