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Niedersachsens Finanzminister will Unternehmen steuerlich entlasten

Büro-Hochhaus, über dts Nachrichtenagentur

Hannover (dts Nachrichtenagentur) – Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) will die Steuern für Unternehmen senken. „Wir müssen in Deutschland bei unseren steuerlichen Voraussetzungen dringend nacharbeiten“, sagte der CDU-Politiker der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Und weiter: „Mit unseren jetzigen Sätzen von nahe 30 Prozent sind wir international nicht mehr wettbewerbsfähig.“

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Deshalb sei er für eine Unternehmensteuerreform, die man in der zweiten Jahreshälfte in Angriff nehmen sollte. Hilbers schlug vor, in einem ersten Schritt die Körperschaft- und die Gewerbesteuer bei 25 Prozent zu deckeln. „Damit wäre den Unternehmen schon geholfen“, so der Finanzminister, der sich gleichzeitig für eine vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlages aussprach. Darüber hinaus verteidigte der Finanzpolitiker den zweiten Nachtragshaushalt. „Wir befinden uns in der größten Rezession, die Deutschland in der Nachkriegszeit durchmacht.“ Daher komme es jetzt darauf an, die entscheidenden Weichen zu stellen, entschlossen zu handeln und dort, wo Hilfestellungen nötig seien, diese auch zu gewähren, sagte Hilbers. Er kündigte gleichzeitig an, zur Gegenfinanzierung den Rotstift beim Personal anzusetzen: „Wir werden im Zuge der Konsolidierung des Haushalts nicht umhinkommen, den Personalkostenblock für Einsparungen heranzuziehen.“ Dazu gehörten neben der Landesverwaltung die großen personalintensiven Bereiche. Alles gehöre auf den Prüfstand, auch der Personalkostenanteil, der mit mehr als 40 Prozent am Landeshaushalt ein „großer Brocken“ sei. „Ohne diesen Bereich zu beteiligen, sind keine Konsolidierungen möglich, das ist zwingend.“

Foto: Büro-Hochhaus, über dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. W. Lorenzen-Pranger
    4. Juli 2020 um 12.22

    Also jetzt mal im Ernst, Herr „Finanzminister“. Betriebe werden „entlastet“, die Arbeitslosenzahlen steigen täglich – und der Steuerzahler zaht das alles? Welcher Steuerzahlen denn, wenns so weiter geht? Da bleibt doch kaum mehr einer.