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Münchner Christkindlmarkt abgesagt

Neues Rathaus München ohne Weihnachtsmarkt, über dts Nachrichtenagentur

München (dts Nachrichtenagentur) – Der Münchner Christkindlmarkt ist wieder abgesagt. Das teilte die Stadt am Dienstag mit.

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Eigentlich sollte der traditionelle Weihnachtsmarkt vom 22. November bis 24. Dezember stattfinden, nachdem er im letzten Jahr schon wegen Corona ausgefallen war. Noch letzte Woche hatte die Stadt Durchhalteparolen verkündet, nun wurde die Corona-Lage offenbar zu bedrohlich. Die Stadt München registrierte zuletzt eine 7-Tage-Inzidenz von 414 – deutlich höher als der bundesweite Durchschnitt. Für andere private Märkte in der Stadt soll eine 2G-Plus-Regel gelten, also Zugang nur für Geimpfte und Genesene, zusätzlich muss man auch noch einen Corona-Test machen.

Beim Christkindlmarkt handelt es sich nicht nur um die größte Veranstaltung dieser Art in der bayerischen Landeshauptstadt, sondern auch um einen der ältesten Weihnachtsmärkte im deutschen Sprachraum. Er findet normalerweise rund um den Marienplatz statt, in früheren Jahren wurden bis zu drei Millionen Besucher gezählt. 1310 wurde der Christkindlmarkt als Nikolaimarkt (Nikolausmarkt) erstmals urkundlich erwähnt.

Foto: Neues Rathaus München ohne Weihnachtsmarkt, über dts Nachrichtenagentur

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2 Kommentare

  1. Markus
    16. November 2021 um 18.56 — Antworten

    Die Münchner sind vernünftig, aber Oldenburg leistet sich diesen Infektions-Hotspot?

    • W. Lorenzen-Pranger
      17. November 2021 um 19.47 — Antworten

      Selten so gelacht. Sehen sie sich die Zahlen in Bayern, bzw. auch München, doch mal an – und dann die hier derzeit. Selbst „Parteifreunde“ aus der CDU, immerhin im Bund eine Fraktion mit der CSU, wie Daniel Günther in Schleswig-Holstein platzt ja inzwischen der Kragen. Wo ist eigentlich ihre strenge Moral, wenn sie angesichts der Tatsache, daß Bayerns Ministerpräsident Söder eindeutig und gerichtsfest festgestellt, gerade zu dem Thema die Verfassung sowohl des eigenen Bundeslandes als auch der Bundesrepublik gebrochen hat. Vor zwanzig Jahren noch ein Rücktrittsgrund spätestens am Tag der Urteilsverkündung. Aber, wie heißt es so schön – in Bayern gehen die Uhren anders? Na ja, die haben ja auch einen anderen „Prominenten“, der zwar die Steuerzahker um zweistellige Millionenbeträge betrogen hat, aber immer noch in erster Reihe ein Wörtchen mitredet – und das nicht nur beim Fußball.So einer würde hier eben auch tunlichst gemieden, statt hofiert. Könnten sie sich vorrstellen, daß ein Politiker wie Weil einen solchen Ganoven auch noch im Knast besucht? Für CSU-ler wie Stoiber z.B. kein Problem.
      Also, sowohl von den Fakten der Infektionszahlen und den Schutzmaßnehmen als auch von der Moralkeule, die sie hier schwingen – – – ich verstehe sie nicht wirklich.

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