Mittelstandsverband kritisiert fehlende Ergebnisse des Wirtschaftsgipfels
Der Chef des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), Christoph Ahlhaus, hat die Ergebnisse des Treffens der Koalitionsspitzen mit Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften als unzureichend kritisiert.
„Außer dass man festgestellt hat, dass eben Reformbedarf ist und dass man insgesamt aber gute Laune hat, gibt es keine Nachrichten“, sagte Ahlhaus RTL/ntv. „Die Zeit läuft allen davon. Nicht nur dem Mittelstand, sondern allen.“
Angesichts der wirtschaftlichen Lage vieler Unternehmen sei die bloße Feststellung von Handlungsbedarf zu wenig. „Wir haben die größte Pleitewelle seit über 20 Jahren im Mittelstand, in der deutschen Wirtschaft“, sagte Ahlhaus. Nach „über einem Jahr einer Regierung, die eine Wirtschaftswende versprochen hat“, sei es „natürlich ein bisschen wenig“, wenn man nun zur Erkenntnis komme, „dass was getan werden muss“.
Zugleich begrüßte der Verbandschef den Gesprächswillen der Beteiligten. Man sei zusammengekommen und habe den Willen, jetzt wirklich etwas auf den Weg zu bringen. Nun müsse die Bundesregierung aber liefern: „Jetzt muss es auch losgehen.“ Es gehe „um Tage und nicht mehr um Wochen oder Monate“. „Spätestens in zwei Wochen brauchen wir Ergebnisse“, forderte Ahlhaus und verlangte ein „geschlossenes Reformpaket, was allumfassend ist“.
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dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur




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