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Forstkammer fordert mehr Engagement gegen Waldbrände

Angesichts der katastrophalen Waldbrände in Frankreich und Spanien schlagen die Waldbesitzer im Südwesten, wo es auch schon brennt, Alarm.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

Angesichts der katastrophalen Waldbrände in Frankreich und Spanien schlagen die Waldbesitzer im Südwesten, wo es auch schon brennt, Alarm. Die Forstkammer Baden-Württemberg fordert von der dortigen Landesregierung jetzt ein Maßnahmenpaket.

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Dazu sollen nach Ansicht der Waldbesitzer der Ausbau resilienter Infrastrukturen, zum Beispiel durch Holzlagerplätze, sowie eine schnellere und bessere finanzielle Förderung des Waldumbaus gehören. Forstwirtschaft, Kommunen und Feuerwehren müssten im Rahmen des Bevölkerungsschutzes noch enger und verzahnter zusammenarbeiten, sagte der Präsident der Forstkammer, Adrian Sonder, am Sonntag.

Er fordert auch Investitionen in moderne Technik: „Wir brauchen für unsere Wälder den Einsatz von innovativer Waldbranddetektion im Zusammenspiel mit Künstlicher Intelligenz, um frühzeitig Waldbrände zu entdecken und zu verhindern.“

Die Forstkammer Baden-Württemberg vertritt 250.000 private und 1.000 kommunale Waldbesitzer. In deren Eigentum sind dreiviertel der Waldfläche von Baden-Württemberg, insgesamt über 1 Million Hektar. Mit 38 Prozent Waldanteil (1,4 Millionen Hektar) an der Landesfläche zählt Baden-Württemberg zu den waldreichsten Bundesländern.

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