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Messeverband will verbindliche Öffnungsstrategie

Besucher auf einer Messeausstellung in München, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Verband der deutschen Messewirtschaft AUMA dringt auf klare Vorgaben durch die Bundesländer, wann Messen wieder möglich sein können. „Es fehlt an einer flächendeckenden Perspektive“, sagte AUMA-Geschäftsführer Jörn Holtmeier den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben).

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Die Messewirtschaft brauche Planungssicherheit anhand konkreter Öffnungstermine. „Es muss möglich sein, dass Genesene, Geimpfte und Getestete Messen besuchen können.“ Bei der bisherigen Orientierung an Inzidenzzahlen sei eine solche Planungssicherheit nicht gegeben. In anderen Ländern, vor allem in Asien, seien Präsenz-Messen dagegen wieder möglich. „Jeder Tag ohne Signal bedeutet ein steigendes Risiko, dass Messen nicht stattfinden können. Das bringt nicht nur Messeveranstalter, sondern auch das daran hängende Ökosystem von Messebauern, Hotellerie, Gastronomie, Transport und Logistik in immer größere Existenznot“, sagte Holtermeier.

Foto: Besucher auf einer Messeausstellung in München, über dts Nachrichtenagentur

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