Merkel verteidigt klimapolitische Bilanz
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die klimapolitische Bilanz ihrer Regierungszeit gegen Kritik verteidigt. „Ich glaube, dass ich schon beachtlich viel Kraft und mit einer beständigen Kontinuität mich eingesetzt habe“, sagte sie am Donnerstag bei ihrer traditionellen Sommerpressekonferenz in Berlin.
Sie habe immer auch, gerade in ihrer Zeit als CDU-Vorsitzende, dafür geworben, „den Klimaschutz nicht aus den Augen zu verlieren und ihn beständig voranzutreiben“, fügte die Regierungschefin hinzu. „Trotzdem bin ich mit wissenschaftlichem Verstand ausreichend ausgerüstet, um zu sehen, dass die objektiven Gegebenheiten erfordern, dass man in dem Tempo nicht weitermachen kann, sondern schneller werden muss.“
Foto: Angela Merkel, über dts Nachrichtenagentur
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4 Comments
Johannes Wagner
24. Juli 2021 @ 12.50
Heute kam dazu ene entsprechende Analyse von Greenpeace. Zu den am stärksten bremsenden Politikern bzgl. der Klimakrise zählen (wen wunderts noch?) die von CDU und CSU!
https://www.klimareporter.de/deutschland/die-energiewende-abwuerger
Haase
23. Juli 2021 @ 17.03
Währenddessen zwei Milliardäre munter mehrere Tonnen Abgase mit ihren Raketen in die Atmosphäre blasen…..
Johannes Wagner
22. Juli 2021 @ 12.07
Tempo? Es wurde doch alles getan, um die Energiewende zu behindern. Da kann von Tempo keine Rede sein.
https://energiewende-rocken.org/klimaschutz-geht-anders/
W. Lorenzen-Pranger
22. Juli 2021 @ 21.13
Die „klimapolitische Bilanz“ ist, im Vergleich selbst zu Indien oder China, die eine viel rasantere, um nicht zu sagen überstürzte, technische Entwicklung durchlaufen müssen, geradezu ein schlechter Witz – im Vergleich zu Skandinavien erst recht. In Norwegen (Akkus mögen keine Winterkälte) laufen inzwischen über fünfzig Prozent aller individuell genutzten Fahrzeuge mit Akkuantrieb – und der Strom kommt hauptsächlich aus Wasserkraft. Unter der Regierung Kohl hatte Norwegen mal den Deutschen grünen Strom angeboten, sie selbst hatten Überschüsse – „die Deutschen“, nee, narürlich nur die „konservative“ Regierung, lehnte ab.