Melnikov warnt vor Grenzkontrollen und der AfD
Die neue Hauptgeschäftsführerin der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Helena Melnikov, warnt vor wirtschaftlichen Schäden durch Grenzkontrollen. „Die deutsche Wirtschaft lebt von Offenheit, nicht von Abschottung“, sagte Melnikov dem „Handelsblatt“ (Freitagsausgabe).
Friedrich Merz, der Kanzlerkandidat der Union, will zur Beschränkung von illegaler Migration Kontrollen an den deutschen Außengrenzen einführen. Melnikov erklärte, Deutschland sei wirtschaftlich stark geworden, indem die Unternehmen im Ausland Waren kaufen, weiterverarbeiten und wieder exportieren. „Das geht nur mit offenen Grenzen, und nicht mit Zäunen hoch.“
Die Juristin, die seit Jahresbeginn DIHK-Chefin ist, warnte zudem vor den Plänen der AfD. „Es gibt Ideen, die nutzen niemandem“, sagte sie. Die Migrationspolitik der AfD könne den Fachkräftemangel verschärfen, bei einem Austritt aus der EU sei Deutschland nur ein „sehr kleiner Player“ im Wettbewerb mit China und den USA, und Pläne zum Abreißen von Windrädern stellten das Grundrecht auf Eigentum infrage. „Das alles bedeutet für die Wirtschaft nichts Gutes.“
dts Nachrichtenagentur
Foto: Grenze zwischen Deutschland und Dänemark (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
NachrichtenLänder klagen wegen hoher Trassenpreise
NachrichtenUS-Börsen uneinheitlich – Preise für Öl und Gold fallen
NachrichtenJunge Union in Sachsen-Anhalt will mit AfD zusammenarbeiten
NachrichtenGästeliste für Berliner Mittagessen mit „Gleichgesinnten“ steht
NiedersachsenLies gegen Kahlschlag bei VW
NachrichtenRentenstreit: Schwesig wirft Merz mangelnden Dialog vor

1 Comment
W. Lorenzen-Pranger
6. Februar 2025 @ 17.33
Zu komplexe Zusammenhänge für einen simplen Koofmich wie Merz. Ich fürchte, selber denken liegt ihm so gar nicht. Am Ende der Funktion eines Taschenrechners ist eben leider schon Schluß.
Gott sei Dank versucht ja Frau Merkel noch an den Verstand, so weit überhaupt noch vorhanden, in auch ihrer Partei zu appellieren.