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Mehrere US-Bundesstaaten entkriminalisieren weitere Drogen

Cannabis, über dts Nachrichtenagentur

Washington (dts Nachrichtenagentur) – Im Zuge der US-Präsidentschaftswahl sind Volksabstimmungen zur Entkriminalisierung von Drogen in mehreren Bundesstaaten erfolgreich gewesen. Oregon wird der erste Bundesstaat der USA, in dem psychedelische Pilze, sogenannte „Magic Mushrooms“, künftig für Personen ab 21 Jahren legal werden. Straßendrogen wie Heroin, Kokain oder Methamphetamin, auch „Crystal“ genannt, sollen dort bei kleinen Mengen kein Fall mehr für die Strafverfolgungsbehörden sein, sondern zu einer Ordnungswidrigkeit herabgestuft werden – vergleichbar mit Falschparken.

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In den Bundesstaaten Arizona und New Jersey stimmte eine Mehrheit am Dienstag für die Legalisierung von Marihuana. Sie folgen damit rund einem Dutzend Bundesstaaten, in denen Cannabis entgegen des US-Bundesrechts bereits weitgehend erlaubt ist.

Foto: Cannabis, über dts Nachrichtenagentur

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2 Kommentare

  1. Junger Burger
    4. November 2020 um 13.38

    Es handelt sich um einen Drogenkrieg, der sich nicht gegen Drogen, sondern deren Konsumenten richtet und zugleich Geld für Waffen in Unruhegebieten reinbringt. Drogenverbote bringen mehr Probleme als Nutzen, Portugal ging es sehr schlecht. Also haben sie dort bereits 2001 jede Droge entkriminalisiert, schon hat sich alles gebessert. Weniger Drogentote, weniger harte Drogenkarrieren, weniger dadurch ausgelöste Erkrankungen und einfach alles ist besser, sicherlich noch nicht perfekt, aber immerhin. Schön, wenn es in den USA nun ähnliche Schritte in die richtige Richtung gibt.
    https://hanftube.de/drogen-legalisieren-frieden-schaffen/

    • W. Lorenzen-Pranger
      5. November 2020 um 11.29

      Ähnliche Entwicklungen gabs ja auch bei der Teil-Legalisierung in den Niederlanden bereits – wobei die „Konservativen“ dort zum generellen Verbot gern zurückkehren wollen. Man fragt sich, warum wohl?