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Laschet lehnt Tempolimit von 130 als „unlogisch“ ab

Autobahn, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Unionskanzlerkandidat Armin Laschet hat sich in der Klima-Debatte gegen ein Tempolimit von 130 ausgesprochen. „Zentral ist es, die Technologien zu verbessern, anstatt unsinnige Debatten wie die über ein pauschales Tempolimit zu führen“, sagte der CDU-Politiker dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

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Es stelle sich die Frage, warum ein Elektro-Fahrzeug, welches keine CO2-Emissionen verursache, nicht schneller als 130 fahren dürfe. „Das ist unlogisch“, so Laschet. Wenn das Elektroauto nur noch 130 fahren dürfe, sei dem Klima nicht geholfen. Laschet verwies darauf, dass der Verkehr auf der Autobahn im Durchschnitt ohnehin geringer ist: Auch heute schon liege die durchschnittliche Geschwindigkeit auf Autobahnen bei Tempo 117.

Foto: Autobahn, über dts Nachrichtenagentur

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3 Kommentare

  1. Markus
    5. Juli 2021 um 11.32

    Das Problem sind ja nicht die vielen Fahrzeuge, die rund um die Durchschnittsgeschwwindigkeit fahren. Das Problem ist die Fraktion „ich bin wichtig“, die in ihren dicken Dienstwagen (meist Mercedes, BMW, Audi) mit Tempo 200+ angeblasen kommen und erwarten, dass jetzt plötzlich alles beiseite springt. Und wenn nicht, wird halt gedrängelt, bedrängt und auch gerne rechts bzw. über den Standstreifen überholt.
    Da freut man sich dann über jede Zivilstreife, die solche rauszieht und ausführlich (Zeit) belehrt.

  2. Johannes Wagner
    6. Juli 2021 um 17.40

    Ja, es ist eine unsinnige Deabatte in Deutschland, über Tempo 130 auf Autobahnen zu diskutieren, während der Rest der Welt schon lange verstanden hat, dass es logisch ist, dass weniger Umweltverschmutzung entsteht, wenn man langsamer fährt und dass weniger Unfälle passieren, wenn man langsamer fährt. Die Logik des Herrn Laschet besteht auch nur darin, dass man die Autoindustrie weiterhin schützen will, weil man die Unternehmen als Unterstützung weiterhin braucht.

  3. Johannes Wagner
    7. Juli 2021 um 10.22