Kostenpflichtiges Videostreaming wird immer mehr genutzt

Zwei Männer surfen im Internet, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Immer mehr Internetnutzer schauen Filme und Serien über kostenpflichtige Videostreaming-Dienste. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Demnach schaut jeder zweite Internetnutzer (53 Prozent) inzwischen Filme und Serien über Bezahldienste.

Im Vorjahr waren es 42 Prozent. Dabei sind Einmalausgaben für Videoinhalte bei Nutzern von kostenpflichtigen Videostreaming-Diensten (67 Prozent) in etwa genauso populär wie On-Demand-Dienste im Abonnement (65 Prozent). Die Höhe der Ausgaben unterscheidet sich je nach Nutzung aber deutlich. Für das einmalige Abrufen von kostenpflichtigen Filmen oder Serien geben Nutzer im Durchschnitt neun Euro pro Monat aus. Wer Videostreaming-Dienste abonniert hat, zahlt dafür durchschnittlich 17 Euro im Monat. Viele von ihnen tragen diese Kosten nicht alleine. So gaben sieben von zehn Abonnenten (69 Prozent) an, dass sie sich die Ausgaben für eines ihrer Abonnements mit anderen Nutzern teilen. Fast drei von zehn der Abonnenten (28 Prozent) zahlen und nutzen ihre gebuchten Dienste alleine. 17 Prozent nutzen ein Abonnement zusammen mit anderen, müssen sich aber nicht an den Kosten beteiligen. Im Altersvergleich sind kostenpflichtige On-Demand-Portale vor allem bei Jüngeren beliebt. Fast zwei Drittel der 16- bis 29-jährigen Internetnutzer (63 Prozent) schauen hin und wieder Serien und Filme über solche kostenpflichtige Portale. Unter den 30- bis 49-jährigen (55 Prozent) und den 50- bis 64-jährigen Internetnutzern (51 Prozent) zahlt mehr als jeder Zweite für Videostreaming. Auch die Älteren greifen inzwischen auf Streaming-Angebote zurück. In der Generation 65 plus ruft jeder dritte Internetnutzer (32 Prozent) Spielfilme und Serien über kostenpflichtige Videostreaming-Dienste ab. Die Umfrageergebnisse wurden von Bitkom Research bei 1.004 Befragten ab 16 Jahren, darunter 824 Internetnutzer, telefonisch erhoben.

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