Knappe Mehrheit für Drohnen-Abschuss durch private Betreiber

Nach dem Fund einer mit Sprengstoff beladenen Drohne am Flughafen Leipzig/Halle in der Nähe von ukrainischen Transportflugzeugen wird diskutiert, wie Deutschland wichtige Einrichtungen zukünftig sichern kann.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

Nach dem Fund einer mit Sprengstoff beladenen Drohne am Flughafen Leipzig/Halle in der Nähe von ukrainischen Transportflugzeugen wird diskutiert, wie Deutschland wichtige Einrichtungen zukünftig sichern kann.

Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag von „Stern“ und RTL votieren 51 Prozent der Bevölkerung dafür, dass private Betreiber kritischer Infrastruktur zukünftig Drohnen ebenfalls abschießen dürfen. Bislang ist dies lediglich der Polizei gestattet. 44 Prozent der Befragten sprachen sich dagegen aus. Fünf Prozent antworteten mit „weiß nicht“.

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Unterschiedlich fiel das Votum in Ost und West aus: Während 52 Prozent der Ostdeutschen für mehr Befugnisse privater Betreiber waren, befürworteten dies lediglich 44 Prozent im Westen. Anhänger der CDU/CSU (55 Prozent) und AfD (58 Prozent) waren darüber hinaus eher gewillt, das staatliche Monopol in dieser Frage aufzuweichen. Eine Mehrzahl der Grünen-Anhänger (50 Prozent dafür/43 Prozent dagegen) stimmte ebenfalls für mehr Rechte privater Anbieter beim Drohnen-Abschuss. Sympathisanten von SPD und Linken taten sich dagegen damit deutlich schwerer: Hier lehnten 54 Prozent (SPD) und 66 Prozent (Linke) eine solche Erlaubnis ab.

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