Klingbeil lehnt Wehrpflicht ab
Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil hält einen verpflichtenden Wehrdienst nicht für erforderlich. „Wir müssen die Attraktivität der Bundeswehr steigern. Ich bin mir sicher, über diesen Weg wird man ausreichend Freiwillige finden“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). Als Beispiel nannte er die Möglichkeit, kostenlos beim Bund den Führerschein zu machen.
Auf die Nachfrage, ob die Bundeswehr als Freiwilligenarmee kriegstüchtig werde, antwortete Klingbeil: „Es ist unsere Aufgabe, die Bundeswehr zu einem attraktiven Arbeitgeber zu machen, unsere Soldatinnen und Soldaten gut auszustatten mit moderner Ausrüstung und der Truppe die öffentliche Wertschätzung entgegenzubringen, die sie verdient hat.“ Das stärke die Verteidigungsfähigkeit.
Auf die Forderung von US-Präsident Donald Trump, fünf Prozent der Wirtschaftsleistung für Verteidigung auszugeben, wollte sich der SPD-Vorsitzende nicht einlassen. „Wir richten uns an den Nato-Zielen aus. Jetzt gerade sind es zwei Prozent, die wir auch erfüllen“, sagte er.
dts Nachrichtenagentur
Foto: Feldjäger (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
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1 Comment
Markus
21. April 2025 @ 10.43
Der Führerschein ist zwar teuer, aber ihn mit dem Leben zu bezahlen ist dann vielleicht doch etwas viel.
Nein zur Bunten Wehr. Wenn die Polit unbedingt zündeln wollen, dann sollen sie gefälligst auch selbst mit der Waffe in der Hand losziehen. Ich nicht. Punkt.