INSA: Zwei Drittel der Deutschen für Feuerwerksverbot

Silvester-Böller, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Corona-Pandemie lässt das Verständnis der Deutschen für ein grundsätzliches oder teilweises Verbot von Feuerwerkskörpern wachsen. In einer INSA-Umfrage für „Bild“ (Dienstagausgabe) gaben 38 Prozent der Befragten an, für ein „allgemeines, dauerhaftes Verbot“ von Feuerwerksartikeln zu sein. 31 Prozent sprachen sich für Verbote einzelner Knallkörper aus.

Insgesamt 69 Prozent der Befragten befürworten demnach eine Veränderung bestehender Regeln. 27 Prozent wollen das nicht. Von jenen, die sich nicht ohnehin schon für ein vollumfängliches Feuerwerksverbot aussprechen, befürworten 47 Prozent ein Böllerverbot im Zuge der Corona-Pandemie in diesem Jahr. 37 Prozent sind dagegen. Interessant: Befragte ohne Kinder unter 18 Jahren im Haushalt sind zu 51 Prozent für ein Verbot, Befragte mit Kindern zu 39 Prozent (46 Prozent dagegen). Beim Haustierbesitz zeigt sich kein merklicher Unterschied. Die Anhänger der AfD stellen die größte Gruppe der Gegner von Böllerverboten aus (72 Prozent). Die von den SPD-regierten Bundesländern vorgeschlagene Verpflichtung zu Betriebsferien zu Weihnachten und Jahreswechsel werden von 37 Prozent der Befragten befürwortet. 38 Prozent sind dagegen. 22 Prozent wissen nicht, wie sie dazu stehen. Deutlich ist die Ablehnung einer neuen Sonderabgabe (Corona-Soli) um die Krankenkassen zu stützen. Während zehn Prozent der Befragten für eine dauerhafte Einführung eines solchen Solidaritätszuschlags sind, können sich 30 Prozent für eine kurzzeitige Einführung. 50 Prozent sind generell dagegen. Eindeutig ist auch die Mehrheit für Ausnahmen von den aktuellen Kontaktbeschränkungen zu den Weihnachsfeiertagen. 60 Prozent aller Befragten sind dafür, dass es zu Weihnachten Ausnahmen der Kontaktbeschränkungen gibt, wenn die aktuellen Maßnahmen bis dahin verlängert werden. 31 Prozent sind gegen Ausnahmen für die Weihnachtsfeiertage. Für die Umfrage befragte INSA insgesamt 1.051 wahlberechtigte Bundesbürger am 23. November 2020.

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Foto: Silvester-Böller, über dts Nachrichtenagentur

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