INSA: 78 Prozent sorgen sich um wirtschaftliche Zukunft

Innenstadt von Emden mit geschlossenen Geschäften, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – 78 Prozent der Deutschen fürchten die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise, 14 Prozent tun dies nicht. Das ist das Ergebnis einer INSA-Umfrage für die „Bild“ (Freitagausgabe).

Die Impfstoffbeschaffung von EU und Bundesregierung bewerten die Deutschen bei der Europäischen Union mit der Durchschnitts-Schulnote 3,9, die Bundesregierung kommt auf 3,8. Mehr als die Hälfte der Befragten bewertet beide Institutionen mit Noten schlechter als 3. Zufrieden mit dem Handeln von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bei der Corona-Impfstoffbeschaffung sind lediglich 40 Prozent. Mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sind 30 Prozent zufrieden. Die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen kommt auf 21 Prozent. Die Unzufriedenheit überwiegt bei allen dreien (von der Leyen: 61 Prozent, Merkel: 45 Prozent, Spahn: 57 Prozent). 36 Prozent der Befragten hätten sich bereits impfen lassen, wenn es den Impfstoff schon gäbe. Das wären mehr als 24 Millionen Menschen. Tatsächlich konnten bisher nur zwei Millionen Deutsche geimpft werden. Die Sorge vor der Ausbreitung des Coronavirus treibt drei Viertel der Deutschen um (75 Prozent). 17 Prozent machen sich diesbezüglich keine Sorgen. AfD-Wähler zeigen die geringste Sorge (47 Prozent). Frauen (79 Prozent) sind ängstlicher als Männer (70 Prozent). Am häufigsten sorgen sich die ab 60-Jährigen (84 Prozent), am geringsten die 18- bis 29-Jährigen (64 Prozent).

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Für die Erhebung befragte INSA insgesamt 1.005 Personen.

Foto: Innenstadt von Emden mit geschlossenen Geschäften, über dts Nachrichtenagentur

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